Zur Coronavirus-Pandemie: Teil 02
Dezember 2020 bis Februar 2021


Was denn jetzt?

Der Bundesrat liess uns am 19.6.20 wissen: "Normalität wie vor der Krise werde erst wieder einkehren, wenn es eine Impfung oder eine sehr gute Behandlung gebe."

Am 23.11.20 interviewte Bild Live Karl Lauterbach ("Gesundheitsexperte der SPD"), der mitteilt, dass die Impfung an den Massnahmen nichts ändert, weil

a) man nicht wisse, ob Geimpfte sich doch noch infizieren können;

b) PCR-Tests auch falsch-negativ sein können.

Zu Punkt a) kann ich nur fragen:


Erstmals verlangt eine Behörde die Offenlegung der Anzahl Zyklen beim PCR-Test

Die Anzahl Zyklen – der sog. «Cycle-Treshold» (CT) – ist der entscheidende Wert für das Resultat des PCR-Tests. Je höher die Anzahl der Zyklen, desto kleiner ist die Viruslast, die noch zu einem positiven Resultat führt.

aus Zeitpunkt

Abgesehen davon, dass der PCR-Test nach wie vor NICHT für diagnostische Zwecke, sondern lediglich für Forschungszwecke zugelassen und geeignet sei, spielt die Zahl der Zyklen (Cycles) des PCR-Tests eine grosse Rolle. Das wird auch aus diesem Artikel ersichtlich und deckt sich mit zahlreichen weiteren Quellen im Web.

Wieviele Vermehrungszyklen beim PCR-Test ergeben ein zuverlässiges Resultat?


Impfen fürs Vaterland - Blomes Offenbarungseid

"Neben den Debatten um Infektionszahlen, Lockdowns und die Gefahren von tödlichem Glühwein werden wir zurzeit Zeugen einer Neuauflage der Debatte um die Impfpflicht. Auch wenn selbst Scharfmacher wie Markus Söder eine Impfpflicht gegen Covid-19 immer noch kategorisch ausschliessen, fordern zahlreiche Stimmen bereits eine Impfpflicht durch die Hintertür – ein bunter Strauss aus Reglementierungen, der Geimpften Vorteile und Nicht-Geimpften Nachteile bringen soll.

Besonders lautstark meldet sich in dieser Debatte nun der ehemalige BILD-Mann Nikolaus Blome im SPIEGEL zu Wort, der das Impfen gar zur Pflicht fürs Vaterland erklärt und die gesellschaftliche Ächtung Nicht-Geimpfter fordert. Offenbar haben Blome und Co. sich nicht ernsthaft mit der Thematik beschäftigt, sind doch ihre Begehren nicht nur ethisch, sondern auch epidemiologisch hochproblematisch."

aus NachDenkSeiten


Vor jeder Verschärfung der Massnahmen wurde mehr getestet

"Mehr PCR-Tests ergeben mehr «Fälle». Dies legitimiert schärfere Massnahmen. Wenn nach ihrer Einführung die Zahl der Tests heruntergefahren wird, erscheinen die Massnahmen als erfolgreich. Genau dies ist geschehen. Steckt eine Strategie dahinter?"

Mehr Tests - schärfere Massnahmen

aus Zeitpunkt


Der globale Betrug

"So modern der Slogan vom "Great Reset" klingt — im Kern ist es nur alter Wein in neuen Schläuchen."

"Am Anfang einer vermeintlich "Neuen Zeit" steht immer eine Lüge. Oder ein Betrugsmanöver. So dreist und global orchestriert wie im Fall von Corona, hat sich aber noch kein Betrug zuvor dargestellt. Nicht einmal die katholische Kirche kann da mithalten. Deren Versprechen vom Paradies ist zwar luftig, konnte aber seit 2000 Jahren nicht widerlegt werden. Die Lockdown-Milliardäre stehen dagegen schon seit Monaten ohne Kleider da. Ansehen geniessen sie nur noch bei ihren Vasallen und in den gekauften Medien. Der Autor klärt darüber auf, warum der angebliche "Grosse Neustart" ein Verbrechen globalen Ausmasses ist."

aus Rubikon


Die postfaktische Pandemie

"Im Rubikon-Exklusivinterview erklärt der Psychologe und Wissenschaftshistoriker Harald Walach, warum sich die Corona-Politik immer weiter von der Realität entfernt."

"Wissenschaftler, die die Frage, wie gefährlich das Virus Sars-Cov-2 ist, anders beantworten, als es Politik und Medien vorgeben, werden als "Verharmloser" oder "Verschwörungstheoretiker" diffamiert. Eine wissenschaftliche Diskussion über die tatsächliche Gefahr wird damit im Keim erstickt.

Viele Wissenschaftler und Mediziner melden sich deshalb öffentlich nicht zu Wort, weil sie Angst davor haben, ihre Reputation oder im schlimmsten Fall sogar ihren Lehrauftrag zu verlieren. Der öffentliche Diskurs wird dadurch auf eine kleine Anzahl konformer Experten beschränkt, die immergleiche Botschaften wiederholen.

Im Rubikon-Exklusivinterview eröffnet der klinische Psychologe, Wissenschaftshistoriker und Philosoph Harald Walach eine andere Perspektive auf die aktuellen Ereignisse. Er zeigt, dass selbst die offizielle Auslegung der Fakten nicht ausreicht, um die massiven Eingriffe in die Grundrechte der Bürger zu rechtfertigen."

aus Rubikon (Einführungstext und Videointerview)


Cartoon

Weihnacht

Covid: Die Illusion von Kontrolle

Todesfälle pro Million Menschen

Covid Todesfälle pro Million Menschen in Schweden, den USA und der EU (OWD), veröffentlicht : 28. Dezember 2020

Wie die obige Grafik zeigt, sind die Todesfälle in Schweden - ohne Sperrung, ohne Maskenmandat und mit einer der niedrigsten Kapazitäten auf der Intensivstation in Europa - nahezu identisch mit dem EU-Durchschnitt und deutlich niedriger als in den USA. Mit anderen Worten, die vielen von vermeintlichen Experten vorgeschlagenen Massnahmen waren medizinisch weitgehend unwirksam, aber sozial und wirtschaftlich äusserst destruktiv.

Die einzige wirksame Massnahme zur Verringerung schwerer Krankheiten und Todesfälle - ohne frühzeitige Grenzkontrollen oder umfassenden Totalitarismus - wurde von den meisten westlichen Gesundheitsbehörden ignoriert oder blockiert: evidenzbasierte frühzeitige und prophylaktische Behandlung. Es war vielleicht einfach zu kosteneffizient.

Weiterlesen auf swiss policy research. Hinweis: im Originaltext befindet sich unterhalb der ersten Grafik ein Auswahlfeld, wo die Sprache auf Deutsch gewechselt werden kann.


Protokoll zur Wiedereröffnung der Gesellschaft

Seit Jahrzehnten wird von den wichtigsten Gesundheitsbehörden der Welt anerkannt, dass inmitten einer Pandemie das Funktionieren der Gesellschaft aufrechterhalten und die Menschenrechte gewahrt werden sollten. Regierungen und Gesundheitsorganisationen verfügen über länderspezifische Pandemiebereitschaftspläne sowie über die Pandemie-Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation, die einen Fahrplan vorgeben, wie die Gesellschaft funktionsfähig gehalten und gleichzeitig die Auswirkungen einer Krankheit oder eines Virus gemildert werden können.
Im Jahr 2020 führte SARS-CoV-2 dazu, dass die Prinzipien des Seuchenmanagements fast augenblicklich umgeschrieben wurden, da die Länder, mit wenigen Ausnahmen, die bestehenden Pandemiepläne missachteten und sie durch eine Politik des "Lockdown" ersetzten.

Es gibt keine Beweise dafür, dass Lockdowns die Sterblichkeit durch Covid-19 reduziert haben, und die Forschung zeigt jetzt die verheerenden Folgen, die Lockdowns vor allem in den Entwicklungsländern verursachen. Mit dieser drakonischen Lockdown-Politik haben wir auch den grössten Eingriff in die bürgerlichen Freiheiten in demokratischen Ländern in Friedenszeiten erlebt.

PANDA ist der Meinung, dass zu diesem Zeitpunkt die Wissenschaft ziemlich klar ist, was die wichtigsten politischen Reaktionen sein sollten - oder hätten sein sollen. Das Heilmittel sollte nicht schlimmer sein als die Krankheit. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Gesellschaften wieder geöffnet werden und gleichzeitig diejenigen geschützt werden, die anfällig für schwere Erkrankungen durch SARS-CoV-2 sein könnten. Die menschliche Handlungsfähigkeit muss aufrechterhalten werden, und der Einzelne sollte in die Lage versetzt werden, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Das PANDA-Protokoll zur Wiedereröffnung der Gesellschaft baut auf bestehenden Pandemie-Rahmenwerken auf und bezieht das aktuelle wissenschaftliche Verständnis von Covid-19 ein, um einen Fahrplan aus dem schädlichen Kreislauf der Abriegelung zu bieten.

zur Website von PANDA

Protokoll in Englisch

Protokoll in Deutsch


Angst und Macht

Aus machttechnischer Sicht haben Ängste den Vorteil, dass sie leicht zu erzeugen sind und sehr viel tiefergehende psychische Auswirkungen auf unser Handeln und Nichthandeln haben als beispielsweise Meinungen. Das Erzeugen von Angst gehört zum Handwerkszeug der Macht.

Videovortrag von Rainer Mausfeld im Rahmen der SWR Tele-Akademie, via Youtube


Die vorläufige Überprüfung durch die WHO bestätigt die Wirksamkeit von Ivermectin

Die von der WHO in Auftrag gegebene Überprüfung von Ivermectin-Studien ergab eine Verringerung der Covid-Mortalität um 83%.

Weiterlesen auf swiss policy research. Hinweis: im Originaltext befindet sich unterhalb der ersten Grafik ein Auswahlfeld, wo die Sprache auf Deutsch gewechselt werden kann.


Swissmedic und der Impftote von Luzern

Der international anerkannte Vorfall verdeutlicht den Grad der Corona-Berichterstattung.

Im Schweizer Kanton Luzern starb wenige Tage nach der Corona-RNA-Impfung ein 91-jähriger Mann mit Demenz. Ein Zusammenhang mit der Impfung sei "höchst unwahrscheinlich", so Swissmedic. In Wirklichkeit ist ein Zusammenhang sehr wahrscheinlich, aber nicht so, wie manche Impfstoffskeptiker glauben: weil der Mann an einer Impfstoffunverträglichkeit leidet. Dies wurde übersehen, da der zuständige Hausarzt nicht an der Impfkampagne beteiligt war .

Der Vorfall deckt daher in erster Linie nicht das Risiko des Impfstoffs ab, sondern eine fehlgeschlagene Impfkampagne. Die meisten Medien berichteten jedoch, wie so oft, über Agentur- und Pressemitteilungen, obwohl die Zeitschrift "Folgen" die Hintergründe bereits ausführlich dargelegt hatte . Dort wird auch die internationale Verbreitung der (falschen) Botschaft ausführlich beschrieben.

Gleiches gilt im neuen Jahr: Wer sich nicht selbst erforscht , wird hinter die Fichte geführt.

aus swiss policy research

aus zeitpunkt mit zusätzlichen Angaben betreffend schwerer Nebenwirkungen der mRNA-Impfung von Pfizer/Biontech.

Es gibt darin einen relevanten Tippfehler im Text unterhalb der Tabelle von "V-safe Active Surveillance for COVID-19 vACCINES": statt der Zahl "240'00" müsste dort stehen "240'000".

Im selben Artikel wird ebenfalls dargelegt, wie zuerst der Kanton, dann die Medien und anschliessend swissmedic die Mitteilungen manipulierten.


Anstatt das Virus auszurotten geben wir ihm einen Medikamentencocktail

Im Moment konzentriert sich alles auf die rettende Impfung. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten: Mit einer Medikamenten-Kombitherapie die Infektion in Schach zu halten.

Auszüge:

"Diese besteht in folgenden Schritten: Zuerst ein Mittel gegen die Blutgerinnung (Blutverdünnung); dann das Anti-Parasiten-Mittel Ivermectin, dessen enorme Virenverminderungswirkung in vitro nachgewiesen wurde; Hydroxychloroquin, Zink und Zithromax, um die Viren daran zu hindern, in die Zellen zu gelangen; Vitamin C und Vitamin D, um das Immunsystem zu unterstützen; und zusätzlich entzündungshemmende Mittel."

"Vogt hat die Therapie mit sehr gutem Erfolg an sich ausprobiert, als er selber an Covid-19 erkrankte. Er schlägt vor, die Medikamente zusammen mit einem Pulsoxymeter als Kit zu verpacken und an positiv Getestete für die Therapie zu Hause auszuliefern."

Diese Angaben decken sich weitestgehend mit den Empfehlungen der swiss policy research, die schon vor Monaten publiziert wurde.

aus tagblatt


Leben retten um jeden Preis?

Bei der Bekämpfung des Coronavirus hat sich von Anfang an die Frage nach der richtigen Ethik gestellt. Politiker stellten die rhetorische Frage, ob man wegen wirtschaftlicher Interessen Todesfälle hinnehmen wolle. Diese Frage bejaht niemand. Aber sie könnte falsch gestellt sein.

aus NZZ


WHO: Neudefinition des Begriffs "Herdenimmunität"

Neudefinition Herdenimmunität durch die WHO


Der Text der WHO-Website vom 9.6.20 ist hier ersichtlich.

Der Text der WHO-Website vom 31.12.20 ist hier ersichtlich und wurde in der Zwischenzeit erneut verändert.

Bis am 9.6.2020 lautete die Definition von Herdenimmunität (linke Spalte oben, gelb):

... wenn eine Bevölkerung entweder durch Impfung oder durch eine vorherige Infektion immun ist.

Am 13.11.2020 lautete die Definition neu (rechte Spalte, ganzer Text):

... ist ein Impfkonzept bei dem die Bevölkerung vor einen bestimmten Virus geschützt wird, wenn ein bestimmter Grad der Durchimpfung erreicht ist. Herdenimmunität wird erreicht, indem Menschen vor einem Virus geschützt werden, nicht indem sie ihm ausgesetzt werden.


Die Evidenzlage zu Mund-Nasen-Bedeckungen

Sinn oder Unsinn? Schutz oder Gefahr?

"Hier nachfolgend eine Liste zu wissenschaftlichen Studien, welche sich mit dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen/MNB (insbesondere in Bezug auf Viren) befassen.
Die Datenlage spricht insbesondere unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben gem. der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und des Unfall- und Gesundheitsschutzes gem. SGB VII, nicht für ein Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Dieses gilt in besonderem Masse in Bezug auf Kinder!"

Per 12.1.21 sind auf dieser Website 48 Studien direkt verlinkt.

aus Ärzte klären auf


Mit allen Wassern gewaschen

"Dieser Artikel soll in keiner Weise dazu dienen, Verschwörungstheorien zu schüren. Viel mehr geht es darum aufzuzeigen, was aktuell passiert und wieso sogar gebildete Menschen wie Wissenschaftler und Ärzte gegen ihren eigenen Eid verstossen und sich keiner Schuld bewusst sind."

Aus Die Ostschweiz


Covid 19 Pandemic - Data & Science that will save lives and livelihoods.

"PANDAs Analyse der menschlichen und ökonomischen Schäden von Lockdowns.

Unsere Mission ist einfach. Wir sehen in Lockdowns und den damit verbundenen Eingriffen in die bürgerlichen Freiheiten eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für Leben, sondern für die Zivilisation selbst. Dieser Bedrohung muss widerstanden werden.

Wir sind der Meinung, dass die Wissenschaft zu diesem Zeitpunkt ziemlich klar ist, was die wichtigsten politischen Reaktionen sein sollten - oder hätten sein sollen. Aber hier geht es nicht mehr um die Wissenschaft, wenn es das jemals war. Was wir jetzt brauchen, ist eine Mobilisierung gegen das, was im Wesentlichen eine riesige Public-Relations-Maschine ist, die Angst schürt und den Menschen auf der ganzen Welt die Handlungsfähigkeit nimmt."

PANDA entstammt der Great Barrington Declaration, die sich zum Ziel gesetzt hat:

"Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler des öffentlichen Gesundheitswesens sind wir sehr besorgt über die schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Politik auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir Focused Protection nennen.

Schützen wir die Gefährdeten. Öffnen wir die Gesellschaft."

zur Website


Konkurse sind erwünscht!

"BR Ueli Maurer hat's angetönt, ein NZZ-Kadermann bringt's auf den Punkt: Die Covid-19-Pandemie ist gut für die Wirtschaft."

aus infosperber


Reicht eine Attacke auf den PCR-Test aus? Nicht ganz!

"Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem einer immer breiteren Bevölkerungsschicht dämmert, dass der PCR-Test sich keinesfalls zum Nachweis eines krankmachenden Erregers eignet. Viele Menschen klammern sich an ihr Vertrauen, dass der Corona-Ausschuss durch seine sehr fundierte Aufarbeitung alles regeln wird, d. h. in einem Gerichtsprozess zu beweisen, dass der PCR-Test weder

noch nachweist, ob man in der Vergangenheit mit dem Virus in Berührung kam."

aus Corona Fakten


20.12.2020 Schweizweite Covid-19-Statistiken

Die Statistik Nr. 13 zeigt die Auslastung der Intensivpflegebetten seit Woche 14 2020. Interessanterweise war die Anzahl der Intensivbetten in der Woche 16 bei gut 1500, per 16.12.2020 lag sie noch bei knapp 1100. Warum wurden in diesem Jahr Intensivbetten abgebaut?

Die Statistik Nr. 14 zeigt die Anzahl der Spitäler von 1998 bis 2019 und die Bevölkerungsentwicklung der Menschen ab 65 Jahren: 1999 bestanden 195 Spitäler, 2019 waren es noch 105 - 90 Spitäler sind verschwunden. Gleichzeitig ist die Zahl der über 65jährigen Menschen von 1.07 Mio. auf 1.58 Mio. gestiegen. Weshalb wird das Gesundheitssystem abgebaut während die altershalber eher gefährdete Bevölkerungsgruppe um 50% zugenommen hat?

Die Statistik Nr. 15 zeigt die Spitalbettenbelegung in der Schweiz von 2018 bis 2020. Die Auslastung nimmt ständig ab. Wie verträgt sich das mit den Meldungen des Bundesrates und des BAG?


Vaccin anti-Covid : «Si on se loupe, la vaccinologie sera discréditée», s'inquiète Eric Caumes

aus Le Parisien

Übersetzung mit Hilfe von deepl.com:

Anti-Covid-Impfstoff: "Wenn wir versagen, wird die Vakzinologie diskreditiert", befürchtet Eric Caumes


Der Leiter der infektiologischen Abteilung an der Pitié-Salpêtrière in Paris kommentiert die ersten veröffentlichten Daten zu zwei Impfstoffen.
"Wir dürfen nichts überstürzen", warnt Professor Eric Caumes.
"Es gibt keinen Grund zur Eile", warnt Professor Eric Caumes.

Update: seit diesem Interview, das am 9. Dezember geführt wurde, hat Eric Caumes angekündigt, dass er sich nun impfen lassen wird, beruhigt durch die Ergebnisse des Pfizer-Produkts bezüglich der Nebenwirkungen.

Nachdem er von den Labors mehr Transparenz gefordert hatte, zeigt sich Professor Eric Caumes, Leiter der Infektiologie am Pariser Krankenhaus Pitié-Salpêtrière und bekannt für seine Offenheit, besorgt über die hohe Zahl von Nebenwirkungen der Pfizer-Injektionen gegen Covid-19.

Konnten Sie auf die wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den verschiedenen Impfstoffen zugreifen?

ERIC CAUMES. Ja, eine! Die vollständigen Ergebnisse der AstraZeneca-Studie wurden gerade in The Lancet veröffentlicht. Und ich werde sie mir genau ansehen. Das britische Labor hat seine Daten über die Wirksamkeit und Sicherheit seines Impfstoffs bei einer Fachzeitschrift eingereicht, was ihnen einen wissenschaftlichen Wert verleiht, da sie von unabhängigen Fachleuten geprüft, kritisiert und genehmigt wurden. Das sollte die Regel sein, aber Pfizer und Moderna haben ihren Erfolg einfach in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. So etwas habe ich in meiner medizinischen Laufbahn noch nie gesehen! Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass von einer wissenschaftlichen Veröffentlichung noch keine Spur ist. Wir laufen auf dem Kopf. Glücklicherweise konnte ich am Dienstagabend den Bericht der amerikanischen Arzneimittelbehörde einsehen, der auf den von Pfizer zur Verfügung gestellten Daten basierte, um seinen Impfstoff vermarkten zu können.

Was steht dort?

Als ich die 53 Seiten las, fiel mir etwas auf. Ich habe noch nie eine so hohe Inzidenz von unerwünschten Ereignissen bei einem Impfstoff gesehen! Neben kleineren Injektionsreaktionen wie lokalen Rötungen und Schmerzen gibt es weitere Nebenwirkungen, die vor allem bei jungen Menschen und nach der zweiten Dosis relativ häufig auftreten. Nehmen Sie das Beispiel Fieber, das nur vorübergehend nach einer Injektion auftreten kann, das ist ein Klassiker. Aber hier hatten 15,8 % der 18- bis 55-Jährigen innerhalb von sieben Tagen nach der zweiten Injektion Fieber von 38°C oder höher. Und 45 % mussten Medikamente gegen Fieber oder Schmerzen einnehmen. Wir sprechen auch von 55 % Kopfschmerzen und 62 % Müdigkeit. Nein, aber das ist zu viel, es könnte ein Problem geben...

Während die Kampagne in England begonnen hat, raten die Behörden bereits von dem Pfizer-Impfstoff für Menschen ab, die zu schweren Allergien neigen. Wie ist Ihre Reaktion?

Ich bin überrascht, weil diese Nebenwirkungen in dem Dokument der US-Arzneimittelbehörde, das meine einzige Quelle ist, nicht aufgeführt sind. Dies bestätigt, dass wir nicht in Eile sein sollten.

Ist die Bevölkerung Ihrer Meinung nach gefährdet, geimpft zu werden?

Das ist eine zu heikle Frage. Es kommt auf die Nutzen-Risiko-Abwägung an. Bei älteren Menschen mit hohem Covid-Risiko werde ich ausgiebig mit Pfizer und Moderna impfen, aber nicht bei jüngeren Menschen oder Menschen ohne Komorbiditäten. Nicht nur, dass es an Informationen mangelt, diese auf genetischem Material (Boten-RNA) basierenden Injektionen haben das Stadium der Vermarktung bis heute nicht überschritten. Sie mögen revolutionär sein, aber ich will einen Beweis für ihre Zuverlässigkeit, sonst ist es, als würde ich der Industrie blind vertrauen. Heute ist die Welt in Eile. Infolgedessen befinden wir uns in einer kommerziellen Drift. Andererseits würde ich mich gerne mit dem Impfstoff von AstraZeneca und dem chinesischen Impfstoff, für den wir validierte Ergebnisse haben, impfen lassen.

Der Gesundheitsminister Olivier Véran reagierte auf LCI auf Ihre Äusserungen zum Thema Impfen und sagte, dass Sie manchmal "Unsinn" gesagt hätten. Was haben Sie ihm geantwortet?

Ich bin nicht überrascht, mich in die Reihen der von Véran beleidigten Abgeordneten einzureihen (Anm. d. Red.: Am 3. November hatte es der Minister nicht geschafft, während der Prüfung des Gesetzentwurfs zur Verlängerung des Gesundheitsnotstands in der Nationalversammlung die Fassung zu bewahren).

Haben Sie keine Angst, das Verschwörungsspiel zu spielen?

Ja, ich habe schreckliche Angst davor, aber sobald man aus der dominanten Zielstrebigkeit heraustritt, gilt man sofort als Verschwörer oder "Esel", wie Véran mich nannte, obwohl ich zu denjenigen gehöre, die Impfstoffe am meisten verteidigen. Sie sind die Wunder der Infektionskrankheiten, die klügsten Medikamente, die es gibt, weil sie eher vorbeugen als heilen. Aber ich sage den Leuten die Wahrheit, sonst vertrauen sie uns nicht mehr, den Ärzten.... Tatsächlich hat kein einziger Kollege bestritten, was ich gesagt habe, oder gesagt, dass es falsch war, auf die Ergebnisse der Phase 3 zu warten, was die Wirksamkeit betrifft. Wir befinden uns in einer Welt der Heuchler!

Gehen Sie davon aus, dass Sie trotz allem an die Front gehen werden?

Ja, denn meine Hauptsorge ist, dass es mit diesen Covid-Impfstoffen nicht gut läuft. Man wird uns vorwerfen, dass wir die Sache durchziehen, man wird uns sagen: Ihr wart naiv und habt für diese Dosen bezahlt, ohne überhaupt zu wissen, ob sie sicher sind. Wenn wir uns irren, wird die gesamte Geschichte der Impfstoffkunde in Misskredit gebracht. Heute hat man das Gefühl, dass man sich für eine Seite entscheiden muss. Nicht alles ist schwarz oder weiss, es kann auch grau sein und es muss gesagt werden.


Die WHO warnt vor falscher Nutzung des PCR-Tests

Doch genau diese falsche Nutzung wird permanent praktiziert, indem in den Labors die Proben durch zu viele Zyklen schicken und dadurch verfälschte Ergebnisse bzw. zu viele positive Ergebnisse erhalten.

aus WHO

Übersetzter Text mit Hilfe von deepl.com:

"Beschreibung des Problems: Die WHO hat Rückmeldungen von Anwendern über ein erhöhtes Risiko für falsche SARS-CoV-2-Ergebnisse beim Testen von Proben mit RT-PCR-Reagenzien auf offenen Systemen erhalten.

Wie bei jedem diagnostischen Verfahren sind die positiven und negativen prädiktiven Werte für das Produkt in einer bestimmten Testpopulation wichtig zu beachten. Wenn die Positivitätsrate für SARS-CoV-2 abnimmt, sinkt auch der positive prädiktive Wert. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit einem positiven Ergebnis (SARS-CoV-2 nachgewiesen) tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, mit abnehmender Positivitätsrate sinkt, unabhängig von der Spezifität des Assays. Daher wird den Gesundheitsdienstleistern empfohlen, die Testergebnisse zusammen mit den klinischen Anzeichen und Symptomen, dem bestätigten Status aller Kontakte usw. zu berücksichtigen.

Anwender von RT-PCR-Reagenzien sollten die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen, um festzustellen, ob eine manuelle Anpassung des PCR-Positivitätsschwellenwerts erforderlich ist, um etwaiges Hintergrundrauschen zu berücksichtigen, das dazu führen kann, dass eine Probe mit einem hohen Zyklusschwellenwert (Ct) als positives Ergebnis interpretiert wird. Das Konstruktionsprinzip der RT-PCR bedeutet, dass bei Patienten mit hohen Mengen an zirkulierendem Virus (Viruslast) relativ wenige Zyklen für den Virusnachweis erforderlich sind und der Ct-Wert daher niedrig sein wird. Umgekehrt bedeutet ein hoher Ct-Wert bei Proben, dass viele Zyklen für den Virusnachweis erforderlich waren. Unter bestimmten Umständen ist die Unterscheidung zwischen Hintergrundrauschen und dem tatsächlichen Vorhandensein des Zielvirus schwer festzustellen. Daher wird in der Gebrauchsanweisung angegeben, wie Proben am oder nahe dem Grenzwert für PCR-Positivität zu interpretieren sind. In einigen Fällen wird in der Gebrauchsanweisung angegeben, dass der Cut-off manuell angepasst werden sollte, um sicherzustellen, dass Proben mit hohen Ct-Werten nicht aufgrund von Hintergrundrauschen fälschlicherweise als SARS-CoV-2 erkannt werden.

Die Hersteller überprüfen regelmässig das Design ihres Produkts, einschliesslich der Beschriftung und der IFU, auf der Grundlage von Kundenrückmeldungen. In den frühen Phasen der COVID-19-Pandemie wurden In-vitro-Diagnostika (IVDs) schnell entwickelt, validiert und verifiziert und dann in den Markt eingeführt. Daher ist es nicht unerwartet, dass IVDs nach ihrer Einführung im grossen Massstab eine Verfeinerung auf der Grundlage von Benutzerfeedback benötigen. Die Anwender sollten die Version der IFU mit jeder Sendung, die sie erhalten, überprüfen, um festzustellen, ob Änderungen an der IFU vorgenommen wurden.

Hinweis auf Massnahmen, die von den Anwendern zu ergreifen sind:

  1. Bitte lesen Sie die IFU sorgfältig in ihrer Gesamtheit.
  2. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Vertreter, wenn Ihnen ein Aspekt der IFU unklar ist.
  3. Überprüfen Sie die Gebrauchsanweisung für jede eingehende Sendung, um Änderungen der Gebrauchsanweisung zu erkennen.
  4. Berücksichtigen Sie alle positiven Ergebnisse (SARS-CoV-2 nachgewiesen) oder negativen Ergebnisse (SARS-CoV-2 nicht nachgewiesen) in Kombination mit dem Probentyp, den klinischen Beobachtungen, der Patientengeschichte und den epidemiologischen Informationen.
  5. Geben Sie den Ct-Wert im Bericht an den anfragenden Gesundheitsdienstleister weiter.

... Bitte geben Sie diesen Hinweis an alle Personen weiter, die in Ihrer Organisation oder in einer Organisation, in der das potenziell betroffene Produkt eingesetzt und verwendet wurde, davon Kenntnis haben müssen."


Prost Neujahr!

"Es ist schon spannend zu sehen, wie die ganze Welt nur mit Geschichten verändert werden kann. Einfach nur Geschichten. Oder mit Narrativen, damit das nicht so banal klingt. Es wird klarer, die Pandemie-Story aus der WHO-Pandora, die da jetzt gerade mit Fortsetzungen läuft, dieser gekaufte Lügen-Klamauk aus Davoser Produktion, der ist Schrott. Die Geschichte kann gar nicht lange gutgehen, denn sie ist nicht von uns."

von Wolfgang Wodarg via Rubikon


Covid-19: Anstatt das Virus auszurotten geben wir ihm einen Medikamentencocktail

"Im Moment konzentriert sich alles auf die rettende Impfung. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten: Mit einer Medikamenten-Kombitherapie die Infektion in Schach zu halten."

aus Tagblatt.ch

Das entspricht den Angaben, die swprs.org seit Mitte 2020 propagiert.


Da läuft etwas aus dem Ruder

Das betrifft nicht nur den Freistaat Bayern, sondern grundsätzlich alle Länder, die ähnliche Massnahmen treffen oder getroffen haben.

aus Club der klaren Worte


Propaganda und Manipulation durch Medien

Die Medien berichteten früher einmal so, dass sie über die öffentliche Diskussion das politische Geschehen korrektiv beeinflussten.

Mittlerweile sind die meisten Medien dazu übergegangen, die Interessen der Regierungen und Mächtigen zu vertreten. So werden mehrheitlich bloss noch Agentur- und Pressemeldungen durchgereicht. In anderen Fällen haben sich grosse Medienverlage Machtbündnissen angeschlossen und berichten in deren Sinn. Ich habe im letzten Jahr eine Stellenanzeige eines grossen Medienhauses gesehen, das im Text ausdrücklich Journalisten suchte, die besonders positiv über die USA und transatlantische Bündnisse berichten.

***

Die NZZ hat gerade kürzlich wieder einmal einen beispielhaft manipulativen Bericht veröffentlicht, dessen Kritik hier einleuchtend dargelegt wird.

Ich frage mich, ob hier ein Journalistenlehrling gearbeitet hat, dessen Aufsichtsperson "vergessen" hat, das Machwerk gegenzulesen und zu korrigieren. Oder wurde der Bericht absichtlich so verfasst? Wenn ja, weshalb?

***

Auf swprs.org gibt es zur (schweizerischen) Propagandalandschaft interessante Informationen:

Der Propaganda-Multiplikator

Die Propaganda-Matrix

Der Medien-Navigator 2020


Prof. Hendrik Streeck über den Lockdown

"Die Entscheidungen sind politisch, nicht wissenschaftlich"

aus der FAZ


Warum das Medikament Ivermectin wirkt und wo man es kaufen kann

"Neue Einblicke in die Wirkungsweise von Ivermectin gegen das neuartige SARS-Coronavirus.

Die zuvor diskutierte, von der WHO gesponserte Metaanalyse von Ivermectin gegen Covid-19 wurde nun als Vorabdruck veröffentlicht . Es wurde eine hoch signifikante 75% ige Verringerung der koviden Mortalität festgestellt , die nur auf randomisierten kontrollierten Studien beruhte und kontinuierlich mit zusätzlichen Studienergebnissen aktualisiert wird."

aus swiss policy research


Corona-Impfung: Das Kleingedruckte bei den Risiken

Einige Geimpfte könnten schwerer erkranken als Ungeimpfte. Obwohl Fachleute vor solchen Szenarien warnen, wird nicht informiert.

Die Hoffnung aller gilt wirksamen Impfstoffen, welche die Menschen vor schweren Folgen von Covid-19 schützen und das Verbreiten des Virus stoppen. Die Hoffnung darf jedoch nicht dazu verleiten, dass mögliche Risiken kleingeredet werden, nur um skeptische Menschen nicht vom Impfen abzuhalten. Infosperber informiert über relevante Aspekte.

aus infosperber


Coronavirus-Mutations-Update

Ein kurzes Update zu den neuen Coronavirus-Mutationen, einschliesslich der Varianten "British", "South African" und "Brazilian" (dh N501Y.V1-V3), und Hinweise auf ihre Eigenschaften:

  1. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass neue Varianten virulenter oder tödlicher sind oder unterschiedliche Symptome hervorrufen. Die Tatsache, dass Covid im Winter im Allgemeinen schwerer ist als im Frühling und Sommer, war zu erwarten (z. B. aufgrund eines viel niedrigeren Vitamin D-Spiegels ).
  2. Derzeit gibt es keine soliden Beweise dafür, dass ...

mehr auf swiss policy research


Die Impfungen sind ein Grossversuch mit ungewissem Ausgang

Die Behauptungen, die neuen Impfungen seien entweder unbedenklich oder sie seien gefährlich, sind beide aus der Luft gegriffen.

aus infosperber


"Belgian regulators advise against giving AstraZeneca Covid vaccine to over-55s

Regulators in Belgium are the the latest in Europe to advise against the administration of the Oxford/AstraZeneca vaccine to older people due a lack of data about its efficacy.

Frank Vandenbroucke, Belgium's health minister, said the country's superior health council, an advisory body, had suggested the jab should be administered to people younger than 55 for the time being.

Vandenbroucke said Belgium was reviewing its vaccination strategy. The Oxford/AstraZeneca vaccine had been a key part of the government's plan to prioritise vulnerable groups in the early months of this year.

Vandenbroucke said: "The superior health council says very clearly that the AstraZeneca vaccine is a very good vaccine for people between 18 and 55 years old.

"But it is also said we don't have enough data today to say with certainty that it works so well in older people. If you are not sure, then the advice is to start using the vaccine in people under 55."

aus The Guardian


Covid in Singapur

aus swiss policy research

Übersetzung:

Ein britischer Autor argumentierte kürzlich, dass frühe Grenzkontrollen die niedrigen Coronavirus-Fallzahlen in Singapur nicht erklären können, da Singapur "erst Ende März seine Grenzen für Touristen geschlossen hat". Dies ist jedoch nicht korrekt: Mit Ausnahme von Nordkorea war Singapur in der Tat das erste Land der Welt, das seine Grenzen für alle Reisenden aus China geschlossen hat, und zwar bereits im Januar. Singapur wandte auch frühzeitig strenge Kontrollmassnahmen für alle Reisenden an, die das Land betraten.

Tatsächlich trat die überwiegende Mehrheit der Covid-Fälle in Singapur bei den Wanderarbeitern auf, die im Wesentlichen von der übrigen Bevölkerung unter Quarantäne gestellt wurden, seit die Fälle im April explodierten."

Wie SPR bereits anmerkte, waren frühzeitige Grenzkontrollen die bei weitem wichtigste Massnahme gegen die Ausbreitung von Covid, was erklärt, warum es den meisten Inseln und vielen direkten Nachbarn Chinas gelang, das Coronavirus draussen zu halten. Neben den frühzeitigen Grenzkontrollen waren auch die schnelle Identifizierung einzelner Fälle und die Isolierung nicht zu Hause, sondern in speziellen Einrichtungen (z. B. in leeren Hotels) entscheidend. Im Gegensatz dazu waren Masken und verzögerte reaktive Massnahmen, einschliesslich Abriegelungen und "Kontaktverfolgung", nicht effektiv.

SPR wird in Kürze ein Update über die Situation in anderen asiatischen Ländern liefern.

Siehe auch: Die Null-Covid-Länder und Die Illusion der Kontrolle


Warum die Grippe "verschwunden" ist

"Im Jahr 2020, nach Beginn der globalen Coronavirus-Pandemie, verschwanden Influenzaviren auf mysteriöse Weise aus dem weltweiten Verkehr (siehe FluNet-Tabelle der WHO oben). Einige Skeptiker vermuteten, dass Influenza einfach als kovid eingestuft wurde, während viele Journalisten und "Faktenprüfer" behaupteten, Influenza sei durch Gesichtsmasken und Sperren unterdrückt worden.

Influenza wurde jedoch nicht als kovid eingestuft, und Influenzaviren sind auch in Ländern ohne Gesichtsmasken und Sperren verschwunden, während sie trotz früherer Grippeepidemien und Pandemien trotz Gesichtsmasken, Schulschliessungen und anderer Massnahmen nicht verschwunden waren.

Stattdessen wurden Influenzaviren einfach durch das infektiösere neuartige Coronavirus verdrängt."

weiter auf swiss policy research


Schweiz und Deutschland: Situationsaktualisierung

aus swiss policy research


Die Pandemie weicht, aber der Druck steigt

Die Pandemie geht zurück, wie diese Grafik der Hospitalisationen in der Schweiz deutlich zeigt:

Trotzdem wird der Lockdown aufrecht erhalten, die Maskenpflicht auf Schulen ausgeweitet und der Impfdruck erhöht.

mehr bei Corona Transition


Das Virus wird nicht gefährlicher, aber etwas Anderes

"Die gute Nachricht: Die neuen Mutationen sind nicht gefährlicher. Ihre schnellere Verbreitung und höhere Gefahr beruhen auf ungeprüften mathematischen Modellen:
Ist es wahr, dass die neuen Covid-Varianten sehr gefährlich sind?

Die weniger gute Nachricht: Die theoretischen Hochrechnungen ohne epidemiologische und klinische Bestätigung werden wie schon frühere zur Verschärfung, bzw. Verlängerung der Massnahmen herangezogen. Es ist erstaunlich, wie hartnäckig sich ein Restvertrauen der Bevölkerung in ihre Regierungen hält. Und wie wenig Protest sich auf den Strassen zeigt."

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Covid-RNA-Impfstoffe: Nahezu 1000 Todesfälle nach der Impfung

"Daten von Systemen zur Meldung unerwünschter Ereignisse im Impfstoff in den USA (VAERS), der EU (EUDRA) und Grossbritannien (MHRA) zeigen, dass kovide RNA-Impfungen bereits mit fast 1000 Todesfällen und mehreren tausend nicht trivialen "unerwünschten Ereignissen" in Verbindung gebracht wurden. einschliesslich anaphylaktischer (allergischer) Schocks, vorübergehender Gesichtslähmung und in einigen Fällen Geburtsfehler. Diese Zahlen können unterschätzt werden, da Impfstoffmeldesysteme in der Regel nur einen Bruchteil der unerwünschten Ereignisse abdecken.

Für die USA siehe: 501 Todesfälle + 10.748 andere nach dem COVID-Impfstoff gemeldete Verletzungen"

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Der Kampf gegen Ivermectin hat begonnen

Der Kampf gegen kostengünstiges und hochwirksames Ivermectin hat begonnen.

"Dutzende von Studien und mehrere Metastudien haben bereits gezeigt, dass kostengünstiges Ivermectin hochwirksam gegen Covid ist. Im Januar musste sogar das US-amerikanische NIH seine Haltung von "negativ" zu "neutral" ändern . Kritiker von Ivermectin mussten handeln, aber sie wussten, dass es diesmal nicht einfach sein würde.

In ihrem Kampf gegen die Low-Cost - HCQ - die auch gefunden wurde als wirksam in der frühen Behandlung von Patienten mit hohem Risiko dank seiner entzündungshemmenden und anti-thrombotische Eigenschaften - Verleumder veröffentlichte eine hergerichtete Studie im Lancet (die Surgisphere-Skandal) und führte Studien mit toxischen Überdosierungen bei Intensivpatienten durch (die Studien 'SOLIDARITY' und 'RECOVERY'). Ivermectin ist jedoch sehr schwer zu überdosieren und wirkt im Gegensatz zu HCQ als Prophylaxe gegen Infektionen und sogar bei Intensivpatienten."

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Merck-Erklärung gegen Ivermectin, in der Lobbyisten von "Big Pharma" entlarvt werden

"Ein positiver Aspekt der jüngsten Anti-Ivermectin-Erklärung von Merck ist, dass Dutzende von "grossen Pharma" -Lobbyisten, die die Erklärung sofort auf Twitter geteilt haben, jetzt entlarvt werden, darunter viele Journalisten, ein US-amerikanischer NIH-Vertreter und einige branchenbezogene Professoren und einer der einflussreichsten "Covid Science Communicators" der Bundesregierung."

Denken Sie daran, dass Merck keinerlei Beweise für seine Behauptungen vorgelegt hat, keine der vorhandenen Beweise, Studien und Metastudien widerlegt und fälschlicherweise "unbewiesene Sicherheit" behauptet hat. Die gesamte Aussage ist ein verzweifelter Appell an die (vermeintliche) Autorität, und jeder, der sie vorantreibt, entlarvt sich einfach als Lobbyist, der nicht an einer tatsächlichen evidenzbasierten Medizin interessiert ist.

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Covid und Kinder

Ein kurzer Überblick über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Covid-19, Kindern und Schulen.

aus swiss policy review


«Neutrale» Impfinformation erwies sich als falsch und einseitig

"Der Nutzen der Corona-Impfungen ist für viele grösser als ein allfälliges Risiko. Trotzdem muss man informiert entscheiden können.

Ärztinnen und Ärzte müssen über Nutzen und Risiken so sachlich und verständlich informieren, dass eine Patientin oder ein Patient über eine Wahl-Behandlung wie eine Impfung informiert entscheiden kann («informed consent»). Die berechtigte Hoffnung, dass Corona-Impfungen die Menschen vor schweren Folgen von Covid-19 schützen und das Verbreiten des Virus stoppen, darf nicht dazu verleiten, einseitig zu informieren."

aus infosperber


Der Skandal hat jetzt eine sichere Zahl: mRNA-Impfungen sind 40 mal gefährlicher als Grippeimpfungen

Dies zeigen offizielle Zahlen aus Grossbritannien und von der WHO. Noch immer wollen die Behörden keinen Zusammenhang sehen

«Der Todesfall steht nicht in Zusammenhang mit der Impfung» – ab heute darf solchen Beteuerungen unter keinen Umständen mehr geglaubt werden. In Grossbritannien starben von knapp zehn Millionen Geimpften kurze Zeit später nicht weniger als 244 Menschen, einschliesslich acht Fehlgeburten (Stand Ende Januar). Die Zahl stammt von der «Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency» der britischen Regierung und ist offiziell, also bestimmt nicht übertrieben.

aus Corona Transition


Die Corona-Dramatisierer spalten die Gesellschaft

"Behörden und Medien wollen zur Disziplin aufrufen. Doch mit Halbwahrheiten fördern sie Misstrauen und Phantasien.

Normalerweise führt ein gemeinsamer Feind die Menschen zusammen  und überwindet gesellschaftliche Gräben. Anders jedoch das Virus Sars-Cov-2. Es spaltet die Gesellschaft in zwei Lager, die sich zunehmend feindlich gegenüberstehen. Das eine Lager ruft nach Massnahmen, welche die Bewegungsfreiheit noch mehr einschränken. Das andere Lager empfindet die getroffenen Massnahmen als unverhältnismässige Schikanen.

Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft wäre zu vermeiden, wenn Regierung und Experten die Entwicklung und die Risiken der Pandemie mit allen Unsicherheiten, welche sie mit sich bringt, unaufgeregt und sachlich darlegen würden. Die Kriterien für einschneidende Massnahmen müssten klar und nachvollziehbar sein. Je stärker Massnahmen persönliche Freiheiten einschränken, desto gründlicher müsste man über den wahrscheinlichen Nutzen und über die unerwünschten, aber wahrscheinlichen Folgen informieren."

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Covid Quick Update

swiss policy research fasst aktuelle Fakten kurz zusammen, allen voran medizinische Fakten.

Für nicht Englischsprechende, hier eine Übersetzung:

Vitamin D: Eine weitere spanische prospektive Studie mit 930 hospitalisierten Covid-Patienten ergab, dass hochdosiertes Vitamin D (Calcifediol) die Einweisungen in die Intensivstation um 80% und die Mortalität um 60% reduzierte.

Ivermectin 1: Eine grosse indische prospektive Studie mit 3.500 Mitarbeitern des Gesundheitswesens ergab, dass nur zwei Dosen Ivermectin das Infektionsrisiko über einen Zeitraum von einem Monat um 83% reduzierten. Dies bestätigt die Ergebnisse einer früheren argentinischen Studie, die ergab, dass eine wöchentliche Dosis Ivermectin das Risiko einer Covid-Infektion bei 1200 Mitarbeitern im Gesundheitswesen um 100% reduzierte.

Ivermectin 2: Eine israelische placebokontrollierte, doppelblind-randomisierte Studie unter der Leitung von Professor Eli Schwartz fand eine hochsignifikante Wirkung auf die virale clearance (= die Zeit bis zum Verschwinden eines Virus bei einer erkrankten Person) bei 94 meist jungen Patienten.

Gesichtsmasken: Das europäische CDC hat seine Empfehlungen für Gesichtsmasken aktualisiert. Das ECDC erkennt an, dass es nach mehr als einem Jahr seit Beginn der Pandemie immer noch keine Beweise für die Wirksamkeit von medizinischen und nicht-medizinischen Gesichtsmasken in der Bevölkerung gibt. Darüber hinaus rät das ECDC von der Verwendung von FFP2/N95-Atemschutzmasken durch die Allgemeinheit ab. Auf der Grundlage des Vorsorgeprinzips empfiehlt das ECDC jedoch die Verwendung von Atemschutzmasken in bestimmten Situationen und für bestimmte Personen.

Impfstoffe: Daten aus Israel bestätigen eine sehr hohe kurzfristige Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffs von Pfizer. Andererseits gibt es laut den Meldesystemen für unerwünschte Ereignisse in den USA, Grossbritannien und der EU inzwischen über 2.000 bestätigte Todesfälle nach Impfungen. Israels Hauptproblem war, dass seine Impfkampagne parallel zu seiner grössten Covid-Welle lief, was zu vielen Infektionen bei teilweise geimpften Menschen führte, was das Risiko von aus dem Impfstoff ausbrechenden Virusstämmen erhöhen könnte [Anm.: Dies bedeutet, dass wegen der Impfung mehr Virusstämme mutieren und sich ausbreiten könnten].

Down Under: Auckland und Melbourne sind nach lokalen Ausbrüchen erneut abgeriegelt.

USA: Die Zahl der Überdosen von Drogen stieg laut CDC im Jahr 2020 um 45 %.


Words matter: how New Zealand's clear messaging helped beat Covid

aus The Guardian

Im Artikel findet ein Vergleich statt zwischen dem Vorgehen des Vereinigten Königreichs und Neuseeland.

Hier die Rohübersetzung des Artikels via deepl.com:

Ein Jahr nach dem landesweit ersten Fall des Coronavirus hat Aotearoa das Virus weitgehend eliminiert - Kommunikation spielte dabei eine Schlüsselrolle

Johnsons [Anm.: Boris Johnson, Premierminister der UK] dreiteiliger Slogan stammte Berichten zufolge im vergangenen März aus einem Vorschlag von Ben Guerin, einem 25-jährigen Kiwi, der die Social-Media-Strategie der Konservativen beriet. Seine Aufmerksamkeit wurde von einer Phrase erregt, die in den Botschaften der Premierministerin Jacinda Ardern [Anm.: Premierministerin Neuseeland] in ihrer Heimat immer häufiger vorkam: "Zu Hause bleiben, Leben retten".

Doch da gingen die Strategien der beiden Länder im Kampf gegen Covid auseinander. Jetzt, ein Jahr nach der Aufzeichnung des ersten Coronavirus-Falls, hat Neuseeland die Übertragung in der Bevölkerung weitgehend ausgerottet. England ist nach wie vor abgeschottet und hat im letzten Monat seinen Slogan "stay home" wiederbelebt, bevor die dritten und härtesten Restriktionen verhängt wurden. Die Zahl der Todesopfer in den beiden Ländern liegt bei 26 [Anm.: in Neuseeland] bzw. mehr als 100.000 [Anm.: in den UK].

Einige haben sich gegen globale Vergleiche mit Neuseelands Pandemie-Erfolg gewehrt und gesagt, dass er in einem Land mit höherer Bevölkerungsdichte oder Landgrenzen nicht hätte repliziert werden können. Sicherlich hatte Neuseeland einige Vorteile, aber ein Eckpfeiler seiner Covid-Reaktion war überhaupt nicht spezifisch für seine Geographie: seine Kommunikationsstrategie.

Informationsdesign mag eine oberflächliche Fassade sein, um eine Pandemiebekämpfung zu beurteilen; aber welchen Kurs eine Regierung auch immer im Kampf gegen das Virus wählt - ob Eliminierung, Kontrolle oder Herdenimmunität - er ist nur in dem Maße effektiv, wie die Menschen ihn verstehen.

Im Falle Neuseelands war der Kampf gegen Covid-19 zu einem großen Teil eine Kommunikationskampagne - und dort war der Erfolg in hohem Maße replizierbar.

"Wir wussten von Anfang an, dass unser Weg darin bestand, die Menschen dazu zu bringen, das Richtige zu tun", sagt John Walsh, der leitende Beamte, der diesen Teil der Regierungsmaßnahmen leitete. "Eine Möglichkeit, das zu tun, ist, gut zu kommunizieren."

Wir wollten etwas sehr Menschliches
Mitte März, als die Zahl der Infektionen rapide anstieg, entschied sich Neuseeland für die Eliminierung - "hart und früh", wie Ardern es ausdrückte. Aber der Erfolg einer nationalen Abriegelung hing von der Teilnahme des gesamten Landes ab, die keineswegs garantiert war.

Neuseeländer schätzen ihre Freiheit und können "ziemlich individualistisch" sein, sagt Walsh. Als Direktor der Bereitschafts- und Reaktionsdienste bei Biosecurity New Zealand, die die Nation vor invasiven Schädlingen schützt, war er abgestellt worden, um die entscheidende Arbeit der Kommunikation der Strategie an die Öffentlichkeit zu leiten.

Mit einem Budget von 25 Millionen neuseeländischen Dollar (13 Millionen Pfund) beauftragte er die Werbeagentur Clemenger BBDO Wellington, eine öffentliche Informationskampagne zu entwerfen, die jeden Neuseeländer erreichen sollte.

Clemenger hatte eine Erfolgsbilanz, wenn es darum ging, den sozialen Wandel voranzutreiben; seine respektlosen Werbespots für die nationale Verkehrsbehörde, die vom Fahren unter Alkoholeinfluss abrieten, waren Teil des nationalen Sprachgebrauchs geworden. Was die Covid-19-Kampagne von anderen unterscheidet, ist die Schnelligkeit der Umsetzung - innerhalb einer Woche nach dem ersten Briefing am 12. März - und die unsicheren Parameter.

Die Marke musste verbindlich, aber flexibel sein, auf Plakatwänden ebenso wirksam wie in den sozialen Medien und in der Lage, Nachrichten über kleinere Störungen oder möglicherweise Todesfälle zu vermitteln. "Wir wussten nicht, wohin die Reise gehen würde", sagt Linda Major, Clemengers Direktorin für soziales Marketing, "aber wir wussten, dass sie sich strecken musste."

Die erste wichtige kreative Entscheidung war, nicht das Virus selbst in den Mittelpunkt zu stellen. In jenem Januar war eine Visualisierung des Viruspartikels durch die US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) allgegenwärtig. Ein Illustrator sagte, ihr Ziel sei es gewesen, den Menschen zu helfen, sich die Bedrohung vorzustellen, während sie sich in der Öffentlichkeit aufhielten, und zwar in Farben, die ein Gefühl der Beunruhigung" erzeugen sollten.

Das Team der neuseeländischen Regierung entschied sich für einen anderen Weg und konzentrierte sich auf die Auswirkungen auf das tägliche Leben der Menschen und die Schritte, die sie unternehmen können, um sich gegenseitig zu schützen. "Wir wollten etwas, das sehr menschlich ist", sagt Major. Innerhalb von 48 Stunden nach dem Briefing hatte Clemenger das Organisationsprinzip ihrer Kampagne gefunden: "Unite Against Covid-19".

Diese sollte als eigenständige Marke etabliert werden, die als einzigartige Plattform für alle offiziellen Mitteilungen während der Pandemie dienen sollte. Cheryl Barnes, stellvertretende Geschäftsführerin der ständigen Covid-19-Gruppe, die später eingerichtet wurde, um die Reaktion der gesamten Regierung zu leiten, sagt, dass die Mobilität und die geringe Größe des neuseeländischen öffentlichen Dienstes diese Koordination erleichterten: "Man wusste, wen man anrufen musste."

Ab dem 18. März überschwemmten Anzeigen, die auf die Website von Unite Against Covid-19 verwiesen - die "einzige Quelle der Wahrheit" der Regierung für Informationen über die Pandemie - Radio, Fernsehen und digitale Medien. In den ersten drei Monaten erhielt die Website 700 Millionen Aufrufe.

Aber die Marke Unite wurde nicht nur als "Top-Down-Direktive der Regierung entworfen, sondern als Aufruf zum Mitmachen", sagt Major.

Das Ziel war es, Teamgeist zu wecken, nicht Angst, die Neuseeländer zusammenzubringen und sie zum Handeln zu bewegen. "Wir wollten den Menschen eine gemeinsame Sache geben, gegen die sie kämpfen können", sagt Mark Dalton, Creative Director bei Clemenger.

Das erstreckte sich auch auf die Teamfarben: die mittlerweile ikonischen gelben und weißen Streifen, die schnell als vereinigendes Symbol der nationalen Reaktion angenommen wurden. Der Farbton wurde gewählt, um Aufmerksamkeit zu erregen, ohne Alarm zu schüren - ebenso wie der Alarmton, der vor jeder offiziellen Übertragung ertönt. "Wir wollten die nationale Temperatur nicht anheben", sagt Major.

Trotz des hohen Einsatzes waren die Botschaften überwiegend positiv formuliert und enthielten eher Hinweise auf Verhaltensweisen als auf Verhaltensverbote sowie Gründe dafür. Statt "Waschen Sie sich die Hände" lautete der Ratschlag beispielsweise "Waschen und Trocknen der Hände tötet das Virus ab" - um die Eigenverantwortung des Einzelnen zu unterstreichen und die Teilnahme an der nationalen Reaktion zu fördern.

Anweisungen zur öffentlichen Gesundheit, wie z. B. "Husten Sie in den Ellbogen", wurden mit einfachen Schwarz-Weiß-Piktogrammen illustriert, die aufgrund ihrer Einschließlichkeit ausgewählt wurden. Selbst Illustrationen konnten von der zentralen Botschaft ablenken - wie die britische Regierung kürzlich feststellen musste, als sie ein Plakat zurückzog, das Beschwerden über Sexismus ausgelöst hatte.

In dem Bestreben, Ruhe und Mitgefühl zu fördern, unterschied sich die neuseeländische Botschaft deutlich von der anderer Länder. Der Bundesstaat Oregon zum Beispiel führte eine Kampagne mit den Slogans "Töte nicht versehentlich jemanden" und "Es liegt an dir, wie viele Menschen leben oder sterben". In Großbritannien haben Kampagnen der Regierung gewarnt: "Lassen Sie nicht zu, dass ein Kaffee ein Leben kostet" und zeigten die vorwurfsvollen Gesichter von Menschen an Beatmungsgeräten: "Schauen Sie ihm in die Augen und sagen Sie ihm, dass das Risiko nicht real ist."

'Wir haben uns sehr bemüht, die Leute nicht zu beschimpfen'
Paul Gilbert, klinischer Psychologe und Gründer der Compassionate Mind Foundation, sagt, dass es keine Beweise dafür gibt, dass das Auslösen negativer Emotionen einen wirksamen Einfluss auf das Verhalten hat. "Menschen mögen es nicht, wenn man ihnen Schuldgefühle einredet, und sie werden sich nach einer Weile davon abwenden ... Das ist einfach ganz grundlegende Psychologie."

Was von den Neuseeländern verlangt wurde, war relativ einfach, sagt Walsh: "Was wirklich wichtig war, war der Stil, der Ton und die Art und Weise ... Wir haben hart an der Empathie gearbeitet. Wir haben uns sehr bemüht, die Leute nicht zurechtzuweisen und unterstützend zu sein."

Ardern und der Generaldirektor für Gesundheit, Dr. Ashley Bloomfield, gingen mit gutem Beispiel voran und wiederholten Schlüsselbotschaften wie "Bleibt zu Hause, rettet Leben", "Seid freundlich" und "Verhaltet euch so, als hättet ihr das Virus."

Die Unite-Präsenzen auf Facebook und Instagram fungierten als Kundenservice-Kanäle; seit März haben Regierungsmitarbeiter direkt auf mehr als 40.000 Kommentare geantwortet. "Es war ein regelrechter Kreislauf ... man bekam einen Einblick in das, was die Öffentlichkeit sagte, und ließ dies in die Informationen einfließen, die präsentiert wurden", sagt Heather Peacocke, Leiterin der Abteilung für öffentliches Engagement und Kommunikation der Covid-19 Group, die jetzt die Reaktion der Regierung leitet.

So entstand das Gefühl einer zusammenhängenden und allgegenwärtigen Reaktion, der sich viele Neuseeländer zugehörig fühlten. Unternehmen, Schulen und Gemeindegruppen verwendeten das Unite-Branding auf ihren eigenen Pandemie-Ratschlägen, während das Clemenger-Team die gelb-weißen Streifen spielerisch auf Geburtstagskuchen, Weinflaschen und (nach dem Lockdown) auf Veranstaltungseinladungen angebracht sah. "Es fühlte sich an, als wäre 'Unite Against Covid-19' eine Idee, die den Neuseeländern gehörte ... es fühlte sich nicht so sehr nach Regierung an", sagt Major.

Aber die anfängliche Reaktion wurde für unzureichendes Engagement und Koordination mit Māori und pazifischen Gemeinschaften kritisiert - ein besonderes Anliegen angesichts ihrer erhöhten Anfälligkeit für Covid-19. Kurz nach dem Start der Unite-Kampagne gründeten Māori-Gesundheitsexperten die nationale Gruppe Te Rōpu Whakakaupapa Uruta, um auf eine gleichberechtigte Betrachtung der Reaktion und einen spezifischen Plan für Māori zu drängen.

Dieser wurde vom Gesundheitsministerium erst einen Monat nach dem Lockdown veröffentlicht. Peacocke sagt, dass sich die Gleichberechtigung und die Reichweite der Reaktion der Regierung mit der Zeit verbessert haben: "Wir wissen, dass wir mehr tun mussten, um mit iwi Māori zu arbeiten, um diese te ao Linse auf die Covid-Antwort zu legen, um in der Lage zu sein, auf eine Weise zu sprechen, die relevanter ist - ebenso wie die Pasifica-Gemeinschaften."

Was bei der Ausweitung der Reaktion half, war Struktur, sagt Peacocke: neben Empathie die andere Säule der Kampagne. Das von Ardern geforderte System der Alarmstufen habe geholfen, inmitten der Unsicherheit Ordnung zu schaffen. Der Rahmen ähnelte dem, der in Neuseeland für die Überwachung von Vulkanausbrüchen verwendet wird, und bindet Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit an vier progressive Risikostufen.

Obwohl einige Aktionen innerhalb dieser Leitern geklärt werden mussten, bereitete die Einfachheit der Leiterstruktur die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit strengerer Restriktionen vor und zeigte - mehr noch als das "Rein" und "Raus" des Lockdowns - dass die Erholung möglicherweise nicht linear verläuft. "Es gab dem Land eine wirklich klare Vorstellung davon, was auf uns zukommt, wie ernst diese Sache ist und dass es wahrscheinlich noch schlimmer wird", sagt Walsh. "Es war eine kristallklare Roadmap - die Leute haben es einfach verstanden."

Die Kommunikationsstrategie durch den Lockdown wurde von Experten wie Dr. Sarb Johal, einem klinischen Psychologen, der sich auf psychosoziale Unterstützung bei Katastrophen spezialisiert hat, unterstützt, der betonte, wie wichtig eine Struktur ist, um den Menschen eine Atempause von Stress und Angst zu gewähren.

Das Ziel, so Dalton, war es, "nicht einer ganzen Nation ein Nebennierenversagen zu verpassen". Unbeschwerte soziale Posts versuchten, das unterbrochene Osterwochenende zum Anlass zu nehmen, während Updates der Regierung gut publiziert und konsistent waren, um die Untergangsstimmung zu minimieren.

Forscher der Victoria University of Wellington, die die Wahrnehmung der Covid-19-Kommunikation der Regierung untersuchten, haben herausgefunden, dass viele Menschen die Routine ausnutzten und ihre Nachrichten bewusst auf die täglichen 13-Uhr-Briefings von Ardern und Bloomfield beschränkten.

Diese wurden durch die Abriegelung zu einem ritualisierten Teil des Lebens, sagt die Projektforscherin und Anthropologin Courtney Addison, und dienten dazu, sowohl ein Gemeinschaftsgefühl durch die kollektive Erfahrung des Einschaltens als auch eine Beziehung zu "Jacinda und Ashley" aufzubauen - für die es eine überwältigende Unterstützung gab.

Viele Studienteilnehmer beschrieben die beiden als "straight-up", das heißt, sie waren ehrlich und transparent: vielleicht "das höchste Lob, das man in Neuseeland bekommen kann", so Addison. Die Befragten lobten das Duo dafür, dass sie klar sagten, was sie nicht wussten, sich auf Experten verließen und ihre Ratschläge (z. B. zum Tragen von Masken) änderten, als neue Informationen ans Licht kamen.

Eine weitere wiederkehrende Bemerkung war, dass Ardern "wie ein menschliches Wesen funktionierte" - ein besonders starker Kontrast zu anderen globalen Führungspersönlichkeiten, sagt Addison. In einem Briefing um 13.00 Uhr sprach Ardern von einem "Team von fünf Millionen" - und wenn man ihr zusah, so Addison, fühlte man sich als Teil davon.

Das Bild, das die Prinzipien der Reaktion der Regierung kraftvoll destilliert, wurde schnell in die Unite-Kampagne aufgenommen; fast ein Jahr später scheint es in der neuseeländischen Psyche verankert zu sein. Mehrere Coronavirus-Cluster wurden zum Teil durch das Verhalten und die Reaktionen, die im letzten Jahr praktiziert wurden, erfolgreich ausgemerzt - einschließlich einer lokalen Abriegelung der Stufe 3 in Auckland in diesem Monat.

In diesem Monat ergab eine Studie der Curtin University und der University of Otago, dass 78 % der Neuseeländer angaben, ihr Vertrauen in die Regierung sei durch deren Umgang mit der Pandemie gestiegen. Das "Fünf-Millionen-Team" war mehr als nur ein Schlagwort, sagt Walsh: "Wir haben einen bemerkenswerten sozialen Zusammenhalt gesehen ... und Menschen, die das Richtige tun. Es gibt eine Kommunikationsanstrengung, die das unterstützt, aber das kam von den Neuseeländern, und wir sollten sehr stolz darauf sein."

Aber die Unterstützung der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, nachdem die Bedrohung weitgehend vorbei zu sein scheint, ist eine ständige Herausforderung, sagt Peacocke. "Es ist noch nicht alles vorbei ... Wir müssen neue Wege finden, um die Menschen zu überzeugen, das Richtige zu tun."

In den letzten Monaten hat die Unite-Kampagne die Kiwis aufgefordert, mit den Tests und der Kontaktverfolgung Schritt zu halten und den Sommer unaufhaltsam zu machen". Bei einem Musikfestival über Silvester wurde ein öffentlicher Rundruf aus Bloomfield mit einem Dubstep-Drop unterlegt. Für den Rest der Welt ist diese Szene unfassbar und ein Beweis für den Erfolg Neuseelands.

Der Look und die Sprache der "Unite"-Kampagne tauchten bereits in Reaktionen im Ausland auf, sagt Dalton - vor allem in Queensland, das das Design (in kastanienbraun) mit Erlaubnis der neuseeländischen Regierung wiederverwendet hat. Aber die Wirkung, die sie zu Hause hatte, spiegelte mehr als nur Branding-Entscheidungen wider.

Major sagt, dass die Kampagne eine Erweiterung der Führung durch "die Wissenschaft, eine Regierung, die die Wissenschaft unterstützt, und die Gemeinschaft war... Wenn diese drei Dinge aufeinander abgestimmt sind, ist das enorm mächtig."

Die Richtung war schon früh vorgegeben worden, als Ardern klarstellte, dass die nicht verhandelbare Priorität der Schutz des Lebens und der Gesundheit der Neuseeländer sei: eine Entscheidung, die auf Werten basierte, die alle weiteren Entscheidungen beeinflusste - von den Grenzkontrollen bis zur Helligkeit der gelben Farbe.

Zumindest in einer Hinsicht unterscheide sich die Herausforderung, während einer Pandemie zu kommunizieren, nicht von jeder anderen Kampagne, sagt Dalton: "Man muss sich wirklich darüber im Klaren sein, wer man ist - und wer nicht."


In the fight against Covid-19, patents are deadly

aus Investigate Europe

Rohübersetzung durch deepl.com

Für die Abwehr von Covid-19 sind Patente tödlich

Europa und die USA schützen die Pharmaindustrie und nicht ihre Bevölkerung. Ihre Gesetze und Verträge mit Impfstoffherstellern sorgen dafür, dass die Impfkampagne nicht die Hälfte der Menschheit erreicht.

Noch nie haben Wissenschaftler in so kurzer Zeit so viele Erfolge erzielt. Erst vor einem Jahr identifizierten Ärzte in China das neue lebensbedrohliche Virus Sars CoV-2. Es hat sich mit alarmierender Geschwindigkeit ausgebreitet und bereits mehr als zwei Millionen Opfer gefordert. Doch dann gelang Molekularbiologen, Ärzten und Ingenieuren in weniger als 12 Monaten das, wofür sie früher 10 Jahre oder mehr brauchten: Sie entwickelten fünf wirksame Impfstoffe, die produktions- und einsatzbereit sind, und drei weitere stehen kurz vor der Zulassung. Mit dieser enormen Leistung rückte ein grandioses Unterfangen in greifbare Nähe. Die Menschheit könnte die größte Impfkampagne aller Zeiten starten und das Virus innerhalb kurzer Zeit ausrotten. Der Sieg über die Krankheit könnte die Menschen über alle Grenzen hinweg inspirieren und vereinen. Globale Zusammenarbeit löst globale Probleme - das wäre die Botschaft.

Doch die Regierungen der westlichen Industriestaaten, die sich gerne auf die universellen Menschenrechte berufen, sind dabei, diese große Chance zu verspielen. Ihre Gesetze und Verträge mit den Herstellern sorgen dafür, dass die Impfkampagne nicht die Hälfte der Menschheit erreichen wird.

Die vom amerikanischen Duke Institute gesammelten Daten über Impfstoffkäufe dokumentieren das Scheitern. Wie sie zeigen, haben die einkommensstarken Länder der OECD - mit nur 17 Prozent der Weltbevölkerung - 60 Prozent der bis Mitte Januar 2021 verfügbaren Jahresproduktion an Impfstoffen für sich reserviert. Eine andere politische Maßnahme wiegt noch schwerer: Die westlichen Industrieländer weigern sich, das technische Wissen kostenlos weiterzugeben, damit ärmere Länder ihre eigene Impfstoffproduktion ausbauen können. Stattdessen erlauben sie ihren Pharmakonzernen, die Technologie durch Patente gegen Nachahmung zu sichern und mit dem Impfstoff weltweit ihre Gewinne zu maximieren.

Das ist nicht nur aus humanitären Gründen verwerflich, sondern wird auch den Hütern dieses Impfstoff-Oligopols selbst massiv schaden. Je länger sich das Virus ungehindert in der Welt ausbreitet, desto gefährlicher werden die Mutationen, die sich entwickeln, gegen die die Impfstoffe unwirksam sein werden. Diese werden sich dann wieder weltweit ausbreiten und der Kampf gegen die Krankheit wird endlos sein, mit verheerenden wirtschaftlichen und politischen Folgen. Im Falle der in Südafrika grassierenden Variante ist genau das bereits geschehen. Die Regierung in Pretoria hat die Impfung mit dem von AstraZeneca gekauften Impfstoff eingestellt, weil er nicht mehr hilft. UN-Generalsekretär António Guterres brachte die Konsequenz auf Twitter auf den Punkt: "Kein Land wird vor Covid-19 sicher sein, wenn nicht alle Länder sicher sind", und fügte hinzu: "Impf-Nationalismus ist nicht nur unfair, er ist selbstzerstörerisch."

Aber so offensichtlich diese Wahrheit auch ist, die Regierungen der wohlhabenden Länder ignorieren sie fahrlässig. Gewiss, viele OECD-Länder, darunter Deutschland und Frankreich, beteiligen sich an Public-Private-Partnership-Initiativen, um unter der Führung der Gates-Stiftung Impfstoffe zu den ärmeren Menschen zu bringen. Unter dem Dach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist so die gemeinsame Initiative COVAX entstanden. Doch ihre Finanzierung und Reichweite sind viel zu gering. Nach derzeitigem Stand wird das Programm bis zum Ende des Jahres maximal 2,3 Milliarden Impfdosen ausliefern und damit nur ein Fünftel der Bevölkerung erreichen, für die COVAX gedacht ist.

Umso wichtiger ist es, jetzt schnell zusätzliche Produktionskapazitäten zu schaffen. Die Unternehmen und Anlagen sind zwar vorhanden - nicht aber das Geld für die Lizenzen an Patenten und das Know-how für die Produktion. Deshalb haben die Regierungen Indiens und Südafrikas bereits im Oktober bei der Welthandelsorganisation (WTO) beantragt, die geltenden Bestimmungen zum Schutz von Patentrechten für Covid-19-Medikamente und Impfstoffe auszusetzen, bis die Pandemie vorbei ist. Der WTO-Vertrag über "handelsbezogene geistige Eigentumsrechte" (TRIPS) sieht dies für den Ernstfall sogar ausdrücklich vor. Das sei keineswegs nur Symbolik, versichert der Handelsanwalt Mustaqeem de Gama, der die südafrikanische Botschaft bei der WTO berät. "Einige wenige Unternehmen besitzen diese Rechte, und sie schließen Exklusivlizenzen ab, die die Produktion künstlich begrenzen und die Preise in die Höhe treiben", sagt er gegenüber IE. "Am Ende müssen wir alle länger auf den Zugang warten und mehr für die Endprodukte bezahlen."

Doch die USA und die EU-Staaten lehnten den Vorschlag rundheraus ab. Eine Sprecherin des zuständigen Justizministeriums in Deutschland sagte, dass "der Vorschlag aus Sicht der Bundesregierung sein Ziel nicht erreichen würde". Vielmehr sei "der angemessene Schutz geistiger Eigentumsrechte ein wichtiger marktwirtschaftlicher Anreiz für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen durch private Unternehmen", erklärte sie in peinlichem Gleichklang mit der Pharmalobby. "Selbst wenn die Patente ausgesetzt würden, würde keine einzige zusätzliche Dosis die Menschen in dieser Pandemie erreichen", rechtfertigt Thomas Cueni, Generaldirektor des internationalen Pharmaverbandes IMFPA, die Blockade. Es würde drei bis fünf Jahre dauern, eine Fabrik zu bauen, die komplexe neue Impfstoffe herstellen könnte.

Diese Argumente sind jedoch grob irreführend. Die Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe wurde fast vollständig vom Steuerzahler bezahlt. Daran ist nichts "marktwirtschaftlich". Allein die deutsche Firma Biontech, deren Impfstoff vom Pharmariesen Pfizer weltweit vermarktet wird, hat rund eine halbe Milliarde Euro an Subventionen und staatlichen Krediten erhalten. AstraZeneca erhielt nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen rund anderthalb Milliarden Euro, die US-Firma Moderna kassierte sogar mehr als zwei Milliarden. Niemand kann begründen, warum diese staatlichen Investitionen nun 20 Jahre lang mittels Patenten der privaten Profitmacherei dienen sollen, während weiterhin Milliarden Menschen ungeschützt dem Virus ausgesetzt sind und Millionen vom viralen Tod bedroht sind. Noch absurder ist die Behauptung, dass die Länder des Globalen Südens nicht in der Lage sein werden, den Impfstoff rechtzeitig zu produzieren. In Brasilien, Südafrika und vielen anderen Ländern ist die Impfstoffproduktion längst vorhanden und müsste nur umgerüstet werden. Allein in Indien werden 60 Prozent der weltweiten Impfstoffproduktion hergestellt. Das dortige Serum-Institut hat bereits eine Lizenz von AstraZeneca zur Produktion von einer Milliarde Dosen erworben. Doch die kosten jetzt im Export mehr als 5 Dollar pro Dosis, mehr als das Doppelte des Preises, den die EU-Regierungen zahlen, und viel zu viel für die meisten armen Länder. Auch aus geopolitischer Sicht ist diese Politik einfach dumm. Denn während Amerika und Europa die Interessen ihrer Pharmakonzerne schützen, nutzen Regierungen in Russland und China diese kurzsichtige Politik bereitwillig aus und bieten bedürftigen Ländern ihre Impfstoffe weitgehend zum Selbstkostenpreis an. Wenn es für die westlichen Demokratien überhaupt noch eine moralische Überlegenheit gibt, dann wird sie mit dieser Politik ganz sicher verloren gehen.

Erst letzte Woche schrieben Angela Merkel und Emmanuel Macron gemeinsam mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Artikel für die Weltpresse, dass "die Covid-19-Krise die größte Bewährungsprobe für die globale Solidarität seit Generationen ist". Deshalb sei eine "starke und international koordinierte Reaktion erforderlich, die den Zugang zu Impfstoffen schnell ausweitet und eine umfassende Immunisierung als globales öffentliches Gut anerkennt, das für alle verfügbar und bezahlbar sein muss."

Bald werden sie die Gelegenheit haben, zu beweisen, dass sie diese Worte ernst meinen. Am 10. März wird der WTO-Rat erneut tagen, um über den Antrag auf Aussetzung der Impfstoffpatente für Covid-19 zu entscheiden. Wenn sich die Europäer auf die Seite der Befürworter schlagen, ist die notwendige Dreiviertelmehrheit erreichbar. Wenn nicht, werden ihre Aussagen als nichts weiter als heuchlerische Wortklauberei in Erinnerung bleiben.

Mitwirkende: Ingeborg Eliassen


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