Ukraine - Teil 01

Ende Februar 2022 bis Ende Mai 2022

Hinweis: gewisse Sachverhalte werden in westlichen, ukrainischen und russischen Medien unterschiedlich dargestellt. Das gilt ganz grundsätzlich, ganz besonders aber bei Kriegs- und Konfliktsituationen, wo jeweils die krasseste Propaganda stattfindet.

Die meisten Medien sind auf Kriegspropaganda umgestiegen. Mit den Analysen von swiss policy research behalten Sie den Überblick.

Mediennavigator


Einstieg ins Thema: Die NATO-Osterweiterung

Artikel vom 12. Dezember 2017 aus dem Nationalen Sicherheitsarchiv der George Washington Universität:

Englischer Originaltext auf OffGuardian

Deutsche Übersetzung (die Links im Text sind nur im Originaltext enthalten):

"Die berühmte Zusicherung von US-Außenminister James Baker "keinen Zentimeter nach Osten" in Bezug auf die NATO-Erweiterung bei seinem Treffen mit dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow am 9. Februar 1990 war Teil einer Kaskade von Zusicherungen bezüglich der sowjetischen Sicherheit, die Gorbatschow und anderen sowjetischen Amtsträgern während des Prozesses der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 und bis ins Jahr 1991 von westlichen Führern gegeben wurden.

Aus den Dokumenten geht hervor, dass mehrere Staatsoberhäupter ab Anfang 1990 und bis 1991 eine Mitgliedschaft Mittel- und Osteuropas in der NATO in Erwägung zogen und ablehnten, dass die Diskussionen über die NATO im Zusammenhang mit den Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung im Jahr 1990 keineswegs auf den Status des ostdeutschen Staatsgebiets beschränkt waren und dass spätere sowjetische und russische Beschwerden darüber, über die NATO-Erweiterung in die Irre geführt worden zu sein, auf schriftlichen und telefonischen Notizen auf höchster Ebene beruhten."

Übersetzung weiterlesen


26.2.2022 Nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt den Angriffskrieg

"Kein Versäumnis und kein Fehler des Westens und keine Oligarchen oder Faschistengruppen in der Ukraine sind Gründe für einen Krieg."

weiterlesen auf infosperber

Kommentar: Dieser Artikel zeigt auch die Verlogenheit der Kriegs- und Sanktionstreiber auf:

... und niemand hat jemals Sanktionen gegen die USA bzw. NATO ergriffen. Die USA sehen sich bekanntlich seit vielen Jahren als die "Weltpolizei" und beanspruchen für sich das einseitige Recht, Macht und Recht zu sprechen. Bisher war es verständlich, dass sich kein Land gegen die USA oder NATO gewehrt hätte bei der erdrückenden Gewalt, die von den USA und der NATO ausgeht.

Es scheint auch, dass es weitgehend unbekannt ist, an wievielen illegalen Kriegen die die NATO-Länder seit 1945 beteiligt waren. Daniele Ganser schreibt darüber in seinem Buch "Illegale Kriege" von Iran 1953, Guatemala 1954, Ägypten 1956, Kuba 1961, Vietnam 1964, Nicaragua 1981, Serbien 1999, Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011, Ukraine 2014, Jemen 2015 und der laufende Krieg in Syrien.

Über den Begriff "illegale Kriege" darf debattiert werden: illegale Kriege setzen ein Gesetzeswerk voraus, welches definiert, unter welchen Voraussetzungen ein Krieg legal bzw. illegal ist. In Gansers Buch geht es darum: nur wenn ein Krieg der Selbstverteidigung dient oder wenn er mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrates erfolgt, ist er legal. Wie wir seit spätestens dem Beginn der Covid-19-Massnahmen im 1. Quartal 2020 wissen, können Gesetze und Verfassungen international ausserordentlich schnell geändert bzw. mit "Not"massnahmen ausser Kraft gesetzt werden, indem ein Szenario erzeugt wird, das Angst, Schrecken und Chaos hervorruft. Das ganze Covid-Narrativ zum Beispiel hinterlässt bei mir den Eindruck einer westlich konzertierten Aktion, besonders seit Akteure wie z.B. das WEF mit Klaus Schwab, die Young Global Leaders des WEF, Bill Gates mit seinen verschiedenen Stiftungen und Sponsorings usw. Einfluss auf private und öffentliche Organisationen nehmen und mit den unzähligen, hauptsächlich "westlichen" PolitikerInnen, die sich dem neoliberalen Kapitalismus und der Vierten Industriellen Revolution verschrieben haben. Die Vertreter dieser Agenda unterstützen die Menschenverachtung und die Zerstörung der Gesellschaft im Namen der Technologie. Letztere stellen sie vor den Menschen, unterstellen die Politik den Privat- und Konzerninteressen und höhlen die sozialen Errungenschaften, Rechte und Pflichten aus.

Daraus folgt, die PolitikerInnen nehmen ihren Auftrag zum Wohl der Bevölkerung nicht wahr bzw. sie verdrehen die Argumente derart, dass daraus perverse Rechtfertigungen für ihre menschenverachtenden Massnahmen entstehen. Sie setzen Massnahmen um, die ihnen von den obigen Akteuren im Rahmen der sog. "öffentlich-privaten Partnerschaften" direkt, über Beratergremien und Lobbyisten, über private Geldgeber, über fragwürdige NGOs, und im Fall von Covid-19 von der Pharmaindustrie verkauft werden. Auch ihre staatlichen Organisationen, die die Rechtmässigkeit und Umsetzung der Massnahmen prüfen und sicherstellen sollten, nehmen ihre Aufgabe nicht wahr, manipulieren Daten und Erkenntnisse und erzählen Unwahres. Das ist aus meiner Sicht eine (staats)politische Bankrotterklärung.

Ich habe meine obigen Feststellungen nicht weiter mit Quellen versehen - die Durchsicht recherchierender "alternativer" Medien gibt dazu genügend Beispiele. Auch die kritische Würdigung der Leitmedien wirft mehr als genug Fragen auf, die an den Geschichten der laufenden Geschehnisse Zweifel entstehen lassen.

Zurück zum Begriff "illegale Kriege": ja, Kriege können unter der Definition der UN illegal sein. Doch alle Kriege sind unethisch und unter gar keinen Umständen gerechtfertigt.

Worum geht es in diesem Krieg?

Nach meiner Meinung geht es...

Europa könnte in diesem Konflikt zwischen den USA und Russland (das sich eventuell mit China und dieses wiederum mit Afrika verbündet) zerrieben werden. (siehe dazu auch den Bericht vom 26.1.22 von wsws.org: "Warum wollen USA und Nato einen Krieg gegen Russland?")

 

Zum Nachdenken, weshalb Deutschland und die EU nicht auf Putins Rede vom 25.9.2001 vor dem Deutschen Bundestag zur europäischen Zusammenarbeit eingegangen sind

Die vertane Chance (Text und Video)

Wortprotokoll dieser Rede

 

Aussicht

Ich bin der Meinung, dass wir Menschen eine Verbindung von neuen und alten Wegen finden können. Dazu gehört - nicht nur, doch besonders nach den letzten zwei Jahren Spaltung der Gesellschaft - die Versöhnung der Menschen. Mit der Übereinkunft zum Zusammenleben in Frieden können wir gemeinsam gestalten, was unsere Mitwelt ehrt und allem ein würdiges Dasein verschafft. Vielerorts gibt es Pläne, Initiativen und laufende sich entfaltende und bewährte Projekte, deren Dokumentation eher selten Verbreitung in den Leitmedien finden. Die Verbreitung dieser Informationen ist wichtig als Inspirationsquelle für alle. Besonders auch für jene, die Lösungen für ihre Anliegen finden möchten. Und als Hoffnungsgeber für jene, die angesichts der aktuellen Lage zweifeln oder verzweifeln. Hinweise dazu publiziere ich nach und nach auf meiner Seite "Permakultur".


28.2.2022 Vier Wege, der russischen Aggression zu begegnen, ohne einen Atomkrieg zu riskieren

zum Originaltext auf Jacobin in Englisch mit zahlreichen Links, die in dieser deutschen Übersetzung fehlen

Übersetzung mit Assistenz von deepl.com:

"Die Welt muss den illegalen Krieg von Wladimir Putin verurteilen und von ähnlichem Verhalten in der Zukunft abhalten. Hier sind vier Optionen, die es nicht erforderlich machen, dass sich der Westen auf einen bewaffneten Krieg mit Moskau einlässt.

Seitdem der russische Präsident Wladimir Putin die entsetzliche und katastrophale Entscheidung getroffen hat, in die Ukraine einzumarschieren, herrscht Ungewissheit über das weitere Vorgehen. Während die Nachrichten über Gespräche zwischen Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Zelenskij ermutigend sind, gibt es auch Anzeichen für eine verstärkte Hinwendung zum Militarismus bei allen Beteiligten.

Gestern versetzte Putin die russischen Nuklearstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft - eine rücksichtslose Eskalation, die das Risiko einer nuklearen Katastrophe beträchtlich erhöht, ob sie nun gespielt ist oder nicht. Das mit Russland verbündete Weißrussland hat nun seinen Status als Nicht-Atomwaffenstaat geändert, was die Lage noch weiter verschärfen könnte.

Gestern hat Deutschland, das bisher zu den NATO-Staaten gehörte, die am wenigsten auf einen Konflikt mit Russland erpicht waren, zugesagt, mehr als 2 Prozent seines BIP [Bruttoinlandprodukts] in das Militär zu investieren. Und der rechtsradikale ehemalige japanische Premierminister Shinzo Abe fordert nun, dass Japan seine langjährige Nichtnuklearpolitik aufgibt und anfängt, US-Atomwaffen zu teilen, was die nuklearen Spannungen dramatisch verschärfen würde.

In den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich gibt es erste Überlegungen für ein militärisches Eingreifen. Konservative britische Politiker, der Abgeordnete Adam Kinzinger (R-IL) und einige US-Kommentatoren haben eine "Flugverbotszone" in der Ukraine gefordert - ein irreführender Euphemismus, der den Abschuss russischer Flugzeuge bedeutet. Die "zurückhaltende" Alternative, die westliche Politiker in den Vereinigten Staaten und in Europa verfolgen, besteht darin, die Ukraine mit Militärhilfe, einschließlich Waffen und jetzt auch Kampfjets, zu versorgen.

Obwohl derartige Maßnahmen unter dem Gesichtspunkt, eine russische Eroberung der Ukraine zu verhindern, eine offensichtliche Logik aufweisen, haben sie auch ziemlich große Nachteile. Ein direktes Eingreifen Washingtons oder einer anderen NATO-Regierung könnte leicht zu einem nuklearen Schlagabtausch führen, bei dem unzählige Menschen sterben würden, auch Amerikaner. Eine Flut von Waffen in die Ukraine wird das militärische Gleichgewicht in diesem Krieg, das überwiegend auf der Seite Russlands liegt, wahrscheinlich nicht wesentlich verändern, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie in die Hände verschiedener regionaler Extremisten fallen, einschließlich der rechtsextremen Gruppen, die Teil des ukrainischen Militärs und der Nationalgarde sind (die sich derzeit damit brüsten, dass ihre Kämpfer ihre Kugeln mit Schweinefett einschmieren, um muslimische Truppen zu töten), was angesichts der Verbindungen dieser Gruppen zu einheimischen Extremisten die Möglichkeit eines al-Qaida-ähnlichen Rückschlags im Westen erhöht.

Dennoch muss etwas getan werden, um die russische Führung zu ahnden und zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. In dieser Hinsicht gibt es natürlich viele Handlungsmöglichkeiten. Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, folgen hier vier politische Optionen, bei denen das Risiko einer militärischen Eskalation fehlt.

1. Wirksame Beschleunigung der grünen Energiewende.

Die Ukraine-Krise wird von Öl und Gas beherrscht. Die Ukraine ist für Russland unter anderem als Transitroute für russische Gasexporte wichtig. Die Fähigkeit des Westens, auf Putin zu reagieren, wurde von Anfang an durch die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen behindert, und selbst jetzt sind die beispiellosen westlichen Sanktionen gegen Moskau mit erheblichen Kosten für die Länder verbunden, die sie verhängen, was die Preise für die Wähler zu Hause massiv erhöht.

"Russland ist in der Weltwirtschaft unglaublich unwichtig, abgesehen von Öl und Gas", sagte der ehemalige Berater von Barack Obama, Jason Furman, kürzlich der New York Times. Das ist bemerkenswert wenig beruhigend, denn Öl, Gas und fossile Brennstoffe im Allgemeinen sind die grundlegenden Zutaten, die die Wirtschaft und die moderne Gesellschaft am Laufen halten. Ohne sie gäbe es keinen internationalen oder nationalen Reiseverkehr, keinen internationalen Handel, keine Heizungen und Klimaanlagen, keinen Transport von Lebensmitteln und Konsumgütern innerhalb eines Landes, kein Internet, keine Elektrizität im Allgemeinen und so weiter - mehr oder weniger alles, was die moderne Existenz ausmacht.

Solange die Welt für all dies auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, hat jeder Autokrat, der auf einem riesigen Haufen Öl und Gas sitzt, enormen Einfluss auf andere Länder und die relative Freiheit, in einer Vielzahl von unerhörten Wegen zu handeln. Dies ist das langjährige Problem mit Saudi-Arabien, einer zutiefst autoritären und gewalttätigen Regierung, die zu Beginn dieses Jahrhunderts mit ziemlicher Sicherheit einen Angriff auf die Vereinigten Staaten ermöglichte, die sich Washington aber dennoch gezwungen sah, zu beschwichtigen und zu unterstützen, weil sie in der Lage ist, durch das Auf- und Abdrehen der Ölförderung eine wirtschaftliche und politische Katastrophe für die US-Führung zu verursachen. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass Putin das Öl in nächster Zeit ausgehen wird. Die Erwärmung des Klimas, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe hervorgerufen wird, öffnet bereits neu aufgetaute Gebiete für die russische Produktion fossiler Brennstoffe.

Absurderweise wird von der amerikanischen Rechten bereits das unsinnige Argument vorgebracht, dass die "grüne Agenda" von Präsident Joe Biden diesen Krieg verursacht habe, während die Industrie für fossile Brennstoffe den Krieg nutzt, um eine höhere Förderung zu fordern. Abgesehen von der Tatsache, dass es diese grüne Agenda nicht gibt - Bidens Klimagesetzgebung wurde nach einem halbherzigen Vorstoß abgeschmettert, und er hat in der Zwischenzeit die heimische Öl- und Gasförderung aggressiv vorangetrieben - würde dies letztlich nur zu mehr Krieg und Konflikten führen, wobei der sich verschlimmernde Klimawandel politische Instabilität und ein Gerangel um Ressourcen überall anheizt.

2. Durchgreifen gegen Steuerhinterziehung und internationales Horten von Vermögen.

Eines der traditionellen Probleme mit Sanktionen besteht darin, dass sie den einfachen Bürgern schaden. Eine Möglichkeit, die russischen Eliten gezielt anzugreifen, besteht darin, gegen Steuerhinterziehung vorzugehen - etwas, das außerhalb des aktuellen Konflikts ohnehin eine wirtschaftliche und politische Priorität darstellt. Wir wissen seit langem, dass russische Oligarchen und Politiker riesige Reichtümer, die sie ihrem Land gestohlen haben, auf Offshore-Konten horten, und wurden erst letztes Jahr durch das massive Leck in den Pandora Papers daran erinnert, dass russische Milliardäre und andere Staatsangehörige - einschließlich Putin selbst - den größten Teil der steuerhinterziehenden Eliten ausmachen.

Es gibt bereits Bemühungen, mit der oligarchenfreundlichen Finanzpolitik des Vereinigten Königreichs aufzuräumen, aber um effektiv zu sein, muss dies weit über ein Land hinausgehen, da russische Vermögenshüter immer ein anderes Land finden können, um ihre unrechtmäßigen Gewinne zu parken. Wir können uns die Bemühungen um einen internationalen Mindeststeuersatz für Unternehmen als Vorbild nehmen. Es stimmt, dass dies ein schwieriger Weg ist, aber es könnte eine echte Dynamik geben, um das Horten von Vermögen im Ausland jetzt anzugehen, wenn es als Reaktion auf diesen Krieg verstanden wird, angesichts der fast einheitlichen globalen Abscheu gegenüber Moskaus Aktionen.

Schätzungen darüber, wie viel Reichtum in den Steueroasen der Welt versteckt wird, reichen von fast 9 Billionen Dollar [Anm.: = 9'000 Milliarden] bis zu schwindelerregenden 36 Billionen Dollar [Anm.: = 36'000 Milliarden], und Russland, das die fünftgrößte Anzahl von Milliardären in der Welt hat, wird unverhältnismäßig stark davon betroffen sein. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass, sobald die Regierungen der Welt zusammengearbeitet haben, um diesen Reichtum auszugraben und zu besteuern, die Einnahmen zur Finanzierung der Klimabemühungen verwendet werden könnten, die dringend erforderlich sind, um sowohl die Macht der mit fossilen Brennstoffen finanzierten Tyrannen einzuschränken als auch eine weitreichende planetarische Katastrophe zu verhindern.

Ein Haupthindernis besteht darin, dass solche Bemühungen nicht nur die Russen betreffen, sondern Oligarchen und Eliten überall, auch in den Vereinigten Staaten (dem Land mit den meisten Milliardären an der Spitze) und der Ukraine, deren Präsident letztes Jahr in Verlegenheit geriet, als die Pandora Papers enthüllten, dass er und seine Verbündeten ein geheimes Netzwerk von Offshore-Firmen besitzen. Das Gesetz wird auch auf den Widerstand von Ländern stoßen, in denen das Verstecken von Reichtum die wichtigste Branche ist, wie etwa Bidens Heimatstaat Delaware [Anm.: oder die Schweiz].

3. Anpassung der humanitären Hilfe an das Niveau der militärischen Unterstützung.

[Anm.: mit diesem Abschnitt bin ich hinsichtlich der Waffenlieferungen nicht einverstanden. Auf jeden Fall soll jedoch die humanitäre Hilfe uneingeschränkt gewährt werden.]

Westlichen Entscheidungsträgern zufolge sind die Waffen, die sie derzeit in die Ukraine liefern, aus humanitärer Sorge um die Ukrainer gedacht. Wie der Kandidat für den Senat von Pennsylvania, Conor Lamb, es ausdrückte, bedeuten Worte der Unterstützung für die Ukrainer "nichts für sie ... Panzerabwehrraketen und Kugeln schon."

Mehr Waffen in ukrainischen Händen werden sicherlich die Kosten der Invasion für Russland erhöhen. Für die große Mehrheit des Landes, die nicht im Krieg kämpft und stattdessen unter anderem mit Lebensmittelknappheit, dem Verschwinden von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen und dem Verlust von Unterkünften zu kämpfen hat, bedeutet dies jedoch weit weniger. Einer Schätzung zufolge benötigen derzeit fast 3 Millionen Ukrainer dringend humanitäre Hilfe.

Die westlichen Länder, darunter auch die Vereinigten Staaten, öffnen bereits ihre Türen für ukrainische Flüchtlinge, was ermutigend ist und noch weiter gehen könnte. Aber wenn die westlichen Maßnahmen darauf ausgerichtet sind, die Sicherheit der ukrainischen Bevölkerung zu gewährleisten und weiteres Leid zu verhindern, dann muss auch die humanitäre Hilfe und die Wirtschaftshilfe für das Land massiv aufgestockt werden.

Derzeit ist die von Washington angebotene humanitäre Hilfe im Vergleich zur militärischen Unterstützung verschwindend gering. Gestern kündigte Außenminister Anthony Blinken humanitäre Hilfe in Höhe von fast 54 Millionen Dollar für die Ukraine an, womit sich die Hilfe in den letzten acht Jahren auf insgesamt 405 Millionen Dollar beläuft. Im Gegensatz dazu hat Washington allein im letzten Jahr militärische Hilfe im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar - mehr als das Doppelte der humanitären Hilfe - in das Land geschickt, davon 350 Millionen Dollar erst vor wenigen Tagen.

Dies spiegelt die verzerrten Prioritäten der US-Führung in diesem Konflikt wider, sollte aber für den Rest von uns inakzeptabel sein. Die humanitäre Hilfe sollte mindestens auf das gleiche Niveau wie die Militärhilfe aufgestockt werden. Wenn westliche Politiker wollen, dass ihre Staatsangehörigen in das Land reisen, anstatt sie zu ermutigen, gegen Russland zu kämpfen, sollten sie sie besser dazu ermutigen, lebenswichtige humanitäre Hilfe für die Menschen zu leisten, für die sie sich einsetzen würden.

4. Vor der eigenen Haustür kehren.

Die Anprangerung von Putins Invasion, die in der letzten Woche immer wieder zu hören war, ist völlig richtig, und die Welt ist sich in ihrer Missbilligung bemerkenswert einig. Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben Putin dafür kritisiert, dass er das Völkerrecht mit Füßen tritt, die territoriale Integrität eines anderen Landes verletzt und die Kosten für seine eigenen geopolitischen Prioritäten den einfachen Menschen aufbürdet, und vieles mehr.

Aber diese Anschuldigungen verlieren ihre moralische Kraft, wenn die Regierungen, die sie aussprechen, selbst an der gleichen Art von Verhalten beteiligt sind. Dies bezieht sich nicht auf die jüngere Geschichte, wie die Invasionen in Afghanistan und im Irak, sondern auf aktive humanitäre Katastrophen und kriminelle Aggressionsakte, die in dieser Minute stattfinden.

So verursacht Washington gerade jetzt eine massive humanitäre Katastrophe in Afghanistan - dem Land, das es zwanzig Jahre lang besetzt hielt - aufgrund seiner Entscheidung, die Währungsreserven des Landes einzufrieren und dann zu stehlen. UNICEF warnt, dass infolgedessen 9 Millionen Afghanen von einer Hungersnot bedroht sind und 23 Millionen unter akutem Hunger leiden. Es wird vorhergesagt, dass 97 Prozent des Landes bis Mitte dieses Jahres verarmen werden und 1 Million Kinder unter fünf Jahren bis zum Ende des Jahres sterben werden, wenn die Politik fortgesetzt wird. Gewöhnliche Afghanen verkaufen derzeit ihre Organe und sogar ihre Kinder, um am Leben zu bleiben. Dies ist moralisch mindestens genauso grotesk wie Putins Invasion und könnte schnell und ohne Blutvergießen gelöst werden, wenn Washington diese unnötigen Sanktionen einfach aufheben würde.

In ähnlicher Weise verkaufen das Vereinigte Königreich, Frankreich und vor allem die Vereinigten Staaten Waffen an die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien und leisten ihnen wichtige logistische Unterstützung, während sie in das siebte Jahr ihres an Völkermord grenzenden Krieges gegen Jemen gehen. Dieser Krieg ist identisch mit dem, den Moskau gegen die Ukraine geführt hat - ein ausländischer Aggressor beginnt einen "Verteidigungs"-Krieg gegen ein Nachbarland, um seine geopolitischen Ziele zu erreichen - aber in diesem Fall steht der Westen fest auf der Seite des Moskauer Pendants und unterstützt die Aggressoren standhaft, während sie wahllose Angriffe auf die Zivilbevölkerung durchführen, eine Hungersnot herbeiführen und die Bedingungen für eine Explosion von Krankheiten schaffen.

Es gibt noch viele andere Beispiele für humanitäre Katastrophen, die wir anführen könnten, aber diese sind die eklatantesten und dringendsten. Ihnen ein Ende zu setzen, ist nicht nur eine Frage grundlegender moralischer Integrität, da der Westen versucht, Russland für seine eigene grausame Verletzung der Souveränität zu isolieren; es ist auch ein Gut an sich. Die Abscheu westlicher Beobachter gegenüber Putin beruht nicht auf einer besonderen Sympathie für die Ukraine, sondern auf universeller menschlicher Empathie und dem Wunsch, einem leidenden Volk zu helfen, wo und wie auch immer es sich befindet. Wenn die westliche Führung dazu gedrängt würde, ihre eigenen laufenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu beenden, würde dies Millionen von Menschen helfen und die Welt zweifellos zu einem besseren und sichereren Ort machen, während gleichzeitig die moralische Autorität des Westens bei der Verurteilung von Putin und anderen Kriegstreibern gestärkt würde."


1.3.2022 Die NATO zieht in den Krieg gegen Russland - Stellungnahme der WSWS-Redaktion

zum englischen Originalartikel auf wsws.org

Übersetzung unter Beizug von deepl.com:

"Die wesentlichen Ursachen und Interessen von Kriegen sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Sie werden durch eine Lawine von Propaganda verdeckt. Früher oder später kommen jedoch die wahren und tieferen Triebkräfte und die Bedeutung des Konflikts zum Vorschein.

Im Falle des Konflikts in der Ukraine wird die Art des Krieges mit großer Geschwindigkeit deutlich. Die Ukraine ist nur das erste physische Schlachtfeld in einem Krieg, der im Wesentlichen ein Krieg zwischen der NATO und Russland ist.

Die Nichtmitgliedschaft der Ukraine in der NATO ist seit mehreren Jahren weitgehend eine Fiktion. Die Ukraine, die bereits erheblich aufgerüstet ist und mit Waffen versorgt wird, ist die vorderste Front in einem Krieg, der auf einen Regimewechsel in Moskau und die vollständige Unterordnung Russlands unter die NATO abzielt.

Die Entwicklungen der letzten Tage machen dies deutlich. Dazu gehören:

All dies ändert nichts an der Opposition der World Socialist Web Site gegen den Einmarsch der russischen Regierung in die Ukraine. Das Putin-Regime, das die Interessen einer Fraktion der russischen Oligarchie vertritt, reagiert auf die katastrophalen Folgen der Auflösung der Sowjetunion mit der Förderung des reaktionären russischen Nationalismus, indem es nukleare Winkelzüge und Drohungen mit dem verzweifelten Versuch verbindet, eine Art Abkommen mit dem amerikanischen und europäischen Imperialismus zu schmieden.

Die Invasion in der Ukraine hat nur dazu gedient, die russische und ukrainische Arbeiterklasse zu spalten und gleichzeitig Verwirrung und Desorientierung in der Bevölkerung der imperialistischen Länder zu stiften, die von den USA und der NATO benutzt werden, um ihre Kriegspläne voranzutreiben.

Die langjährigen Ziele des US-amerikanischen und europäischen Imperialismus, Russland zu zerstückeln, überschneiden sich mit dem, was jetzt die zentrale Triebkraft hinter der Kriegsbegeisterung ist: die immense soziale und wirtschaftliche Krise in Washington und anderen Hauptstädten.

Die Eskalation dieses Krieges droht die Menschheit in eine Katastrophe zu stürzen. Unter diesen Bedingungen ist es notwendig, sich nicht von Emotionen treiben zu lassen, sich von der Propaganda der kapitalistischen Regierungen und der Massenmedien mitreißen zu lassen, sondern klar zu analysieren [Anm.: soweit das überhaupt möglich ist], was vor sich geht, und auf dieser Grundlage eine unabhängige Orientierung für die Arbeiterklasse zu entwickeln. [...] "


1.3.2022 US/NATO ist im Griff eines dämonischen Todeswunsches & die ganze Welt ist bedroht

zum englischen Originalartikel auf OffGuardian

Deutsche Übersetzung unter Beizug von deepl.com:

"Ich will nicht übertreiben, aber ich komme langsam zu dem Schluss, dass die Nuklearverrückten, die den Neuen Kalten Krieg der USA/NATO führen, den sie vor Jahrzehnten begonnen haben, einen Atomkrieg mit Russland heraufbeschwören wollen.

Ihre Heuchelei und ihr nihilistischer Durst nach Tod und Zerstörung sind so extrem, dass es mir den Verstand raubt. Sie beschuldigen Russland, einen neuen Kalten Krieg begonnen zu haben, obwohl es das schon vor Jahrzehnten getan hat und seitdem bis an die Grenzen gegangen ist. Jetzt tun sie schockiert, dass Russland nach vielen Jahren der Geduld in der Ukraine zurückgeschlagen hat.

Im Jahr 2017 veröffentlichte Oliver Stone seine vierteiligen Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Putin-Interviews wurden zwischen 2015, dem Jahr nach dem von den USA inszenierten Staatsstreich in der Ukraine, der Nazis an die Macht in das an Russland grenzende Land brachte, und im Jahr 2017 geführt.

Stone wurde natürlich dafür verunglimpft, dass er es wagte, respektvoll Fragen zu stellen und Antworten vom russischen Staatschef zu erhalten, den die amerikanischen Medien wie alle anderen mythischen Schreckgespenster immer als den neuen Hitler dargestellt haben, der die Welt erobern will, obwohl es die Vereinigten Staaten und nicht Russland sind, die über 750 Militärstützpunkte in der ganzen Welt haben und Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien angegriffen haben - die Liste ist lang.

In seinen Putin-Interviews lässt Oliver Stone, ein Mann der Wahrheit und der Ehre, die Zuschauer einen Blick auf den wahren Wladimir Putin und die Angelegenheiten werfen, die ihn als Führer Russlands betreffen. Im Jahr 2018 schrieb ich über diese Interviews:

...er [Putin] macht sachliche Aussagen, die für jeden, der sich mit Fakten auskennt, laut und deutlich klingen sollten.

  1. dass die USA einen äußeren Feind brauchen ("Ich weiß das, ich fühle das.").
  2. Die USA haben den Staatsstreich in der Ukraine an Russlands Grenze eingefädelt.
  3. Die USA haben Russland mit US/NATO-Truppen und -Stützpunkten umzingelt, die mit antiballistischen Raketen bewaffnet sind, die, wie Putin gegenüber Stone richtig sagt, innerhalb von Stunden in reguläre offensive Atomraketen umgewandelt werden können, die auf Russland gerichtet sind.

Dies ist eine sachliche und wahre Aussage, die jeden vernünftigen Menschen entsetzt aufschrecken lassen sollte. Welcher Amerikaner würde es tolerieren, wenn Russland über solche Raketen verfügte, die die Vereinigten Staaten von Kuba, Mexiko und Kanada aus umzingeln? Was würden CNN und die New York Times dazu sagen?

Doch dieselben Leute finden es unmöglich, die Legitimität der russischen Position zu erkennen, und greifen zu Beschimpfungen und unlogischer Rhetorik. Russland ist von US/NATO-Truppen und -Raketen umgeben, und doch soll Russland der Aggressor sein.

In den Jahren seit diesen Interviews haben die USA/NATO die Schlinge um Russland immer enger gezogen und unter anderem die ukrainischen Angriffe auf den Donbass angeheizt, bei denen Tausende getötet wurden, während sie sich unschuldig gaben und keine Antwort erwarteten. Jetzt ist die Antwort gekommen.

Obwohl ich keine Insider-Informationen habe, habe ich das Gefühl, dass das westliche Imperium Gegenmaßnahmen plant/einleitet, die weitaus extremer sind als die viel beachteten Wirtschaftssanktionen.

Es stimmt zwar, wie viele Kommentatoren wie Ray McGovern und Pepe Escobar festgestellt haben, dass ein Paradigmenwechsel im Gange ist und die einst dominierenden US/NATO-Tyrannen nun mit der chinesisch-russischen Allianz konfrontiert sind, die einen dramatischen Wandel eingeläutet hat, doch wie in den vergangenen Jahrzehnten sind die so genannten Führer der USA ein dummer Haufen, der von unauslöschlichen Dämonen getrieben wird.

Wie McGovern sagt:

"Dennoch gibt es beunruhigende Anzeichen der Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Nuland, Antony Blinken und Jake Sullivan, dass hochrangige Regierungs-'Tölpel' (gemäss Nordkoreas Führer Kim Jong Un) im Washingtoner Sumpf es immer noch nicht kapieren."

Ich fürchte, sie tun es nicht und werden es nie tun. Das ist es, was mich erschreckt. Obwohl es kontraintuitiv und völlig irrational erscheint, dass diese Leute in der gegenwärtigen Situation den Einsatz irgendeiner Art von Atomwaffe planen, bin ich mir da nicht so sicher.

Sie haben Russland offensichtlich dazu gedrängt, keine andere Wahl zu haben, als die Ukraine anzugreifen, und nun, da sie dieses Ziel erreicht haben, werden sie wohl den Einsatz erhöhen. Diplomatie ist nicht ihr Weg, sondern Gewalt.

Pepe Escobar hat gerade geschrieben:

"Das passiert, wenn ein Haufen zerlumpter Hyänen, Schakale und kleiner Nagetiere den Bären sticht: Eine neue geopolitische Ordnung entsteht in atemberaubender Geschwindigkeit.

Von einer dramatischen Sitzung des russischen Sicherheitsrats über eine UN-Geschichtsstunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin und die anschließende Geburt der Zwillingsbabys - der Volksrepubliken Donezk und Luhansk - bis hin zum Appell der abtrünnigen Republiken an Putin, militärisch zu intervenieren, um die von der NATO unterstützten ukrainischen Bomben- und Granatentruppen aus dem Donbass zu vertreiben, war es ein nahtloser Prozess, der mit Höchstgeschwindigkeit ablief.

Der (nukleare) Strohhalm, der dem Bären (fast) das Genick brach - und ihn zum Aufspringen zwang - war der Komiker und ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky, der von der von Russophobie getränkten Münchner Sicherheitskonferenz zurückkehrte, wo er wie ein Messias gefeiert wurde, und sagte, dass das Budapester Memorandum von 1994 revidiert und die Ukraine nuklear aufgerüstet werden solle."

Wie immer ist seine Analyse richtig, doch sie verkennt möglicherweise die unsägliche Natur dieses Wahnsinns, der Verzweifelte antreibt.

Wenn die Verantwortlichen für die US-Außenpolitik der Meinung sind, dass durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine eine neue geopolitische Ordnung "mit atemberaubender Geschwindigkeit" entsteht, dann sind sie zu extremen Handlungen fähig. Und sie haben alle westlichen Mainstream-Medien hinter sich, die ihre Propaganda ununterbrochen [Anm.: und unhinterfragt] verbreiten.

Wir bewegen uns unaufhaltsam auf einen globalen Krieg zu, der sich zu einem Atomkrieg ausweiten wird, wenn nicht schnell eine internationale Bewegung entsteht, die ihn stoppt. Die meisten Menschen beklagen den Gedanken an einen solchen Krieg, der alle Kriege beenden soll, weigern sich aber, die Faktoren zu analysieren, die zu diesem Krieg führen.

Es scheint so unvorstellbar, doch es geschieht Schritt für Schritt, und viele Schritte wurden bereits unternommen und weitere werden bald folgen. Es ist so offensichtlich, dass die meisten es nicht sehen können oder nicht sehen wollen.

Die Mainstream-Medien sind eindeutig Teil der Fortsetzung der Operation Mockingbird der CIA. Diejenigen, die noch an den Wahrheitsgehalt dieser Medien glauben, sind unerreichbar. Wir müssen alle alternativen Mittel nutzen, um Alarm zu schlagen und sicherzustellen, dass der ultimative Albtraum niemals eintritt.

Vielleicht ist die Übertreibung der einzige Weg, dies zu tun, denn sie könnte der Wahrheit näher sein, als wir glauben wollen."


KEINE Flugverbotszone Über Der Ukraine! Auf gar keinen Fall!

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskyj hat am 1.3.22 getweetet:

Tweet

 

Das Anliegen der Ukraine ist verständlich: der Horror und das Grauen der russischen Luftangriffe besonders auf zivile Ziele (wenn dem so ist) soll gestoppt werden.

Verschiedene Politiker und (ehemalige) hohe Militärs1), besonders aber Uninformierte oder vom Todeswunsch Getriebene in "sozialen" Netzwerken unterstützen diese Idee. Dahinter steht die Annahme, dies schütze Menschen in der Ukraine vor Angriffen durch russische Kampfflieger.

Zur Aufklärung: Eine Flugverbotszone, die durch die UN ausgerufen werden muss, verbietet jeglichen Flugverkehr in dieser Zone. D.h. im Fall der Ukraine müsste die NATO die Durchsetzung erzwingen, den Luftraum überwachen und jeden Flieger, der die Zone verletzt, abfangen, identifizieren, auf terroristische oder militärische Absichten überprüfen und ihn abschiessen. Jeder Kampfjet in dieser Zone würde also durch die NATO abgeschossen.

Damit handelt es sich bei diesem Schritt um eine Kriegserklärung der NATO an Russland. Und das bedeutet den Krieg zwischen Russland und der USA und NATO und allen Verbündeten. In der aktuellen Situation kann das zum Weltkrieg führen mit möglicherweise nuklearen Waffen, bei dem Städte und Agglomerationen auf der ganzen Welt angegriffen werden. Wir wissen, dass dies mit unzählbar vielen toten und auf Generationen hinaus verletzten und schwerkranken Menschen einhergeht.

Der "Westen" (NATO, EU, USA, Australien,...) sind nicht bereit, Lösungen zu finden, die Russlands sicherheitsrelevanten Anliegen betreffen. Russland hat diese Anliegen unmissverständlich dargelegt und der "Westen" hat sie kategorisch abgelehnt. Die Ausdehnung des Einflusses der EU, sowie der NATO samt Kriegswaffen bis an die russischen Grenzen ist unrecht. Ebenso unrecht ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Alle Parteien gehören an einen Tisch und sollten Lösungen erarbeiten zum Schutz der Menschen und der Sicherung des Friedens.

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Zu 1):

Wolodimir Selenskyj

Petro Poroshenko

General Rick Hillier

Adam Kinzinger


2.3.2022: Wie der deutsche Militarismus den Ukrainekrieg nutzt

"Der russische Einmarsch in der Ukraine hat in breiten Teilen der deutschen Bevölkerung Entsetzen und Angst vor einem dritten Weltkrieg ausgelöst. Die herrschenden Kreise reagieren völlig anders: Hinter ihrer lautstarken moralischen Empörung und ihrer Denunziation von Präsident Putin steht eine kaum unterdrückte Euphorie.

Endlich – so der Tenor unzähliger Politikerreden und Medienkommentare –, endlich dürfen wir wieder aufrüsten und Krieg führen. 75 Jahre lang mussten wir Kreide fressen, uns für die Verbrechen der Nazis entschuldigen, vor der pazifistischen öffentlichen Meinung zurückstecken. Das ist jetzt vorbei!"

weiterlesen auf wsws.org


3.3.2022: Kriegshetze von "Links"parteien

Britische Labour Party an der Spitze der Kriegshetze gegen Russland

"Die Labour Party, die faktisch ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Tories eingegangen ist, gibt bei der militaristischen Aggression Großbritanniens gegenüber Russland den Ton an.

Sie hat sich rechts von Premierminister Boris Johnsons Regierung positioniert und fordert immer schärfere Maßnahmen.

Großbritannien und seine imperialistischen Verbündeten, allen voran die USA, benutzen Russlands Überfall auf die Ukraine, um eine mehrgleisige Destabilisierungskampagne gegen das Putin-Regime durchzuführen und verschärfen damit die Gefahr eines dritten Weltkriegs."

weiterlesen auf wsws.org

Die Linkspartei auf Kriegskurs gegen Russland

"Die Bundesregierung nutzt den reaktionären Angriff des Putin-Regimes auf die Ukraine, um die seit langem geplante, massive Aufrüstung der Bundeswehr und eine militärische Konfrontation mit Russland in die Tat umzusetzen. Neben umfassenden Sanktionen und der Massierung von weiteren Truppen an der russischen Grenze beschloss der Bundestag am vergangenen Sonntag, die Verdreifachung des Rüstungsetats für 2022 auf den Weg zu bringen.

Die Linkspartei spielt eine Schlüsselrolle dabei, diese aggressive Politik des deutschen Militarismus mit einigen Friedens-Phrasen zu bemänteln und sie gegen enorme Opposition in der Bevölkerung durchzusetzen. Ihre Fraktion im Bundestag lehnte den Antrag der Bundesregierung zwar ab, brachte aber einen eigenen Entschließungsantrag ein, der wesentliche Passagen des Regierungsskripts übernahm."

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02.03.2022 Bidens Rede zur Lage der Nation: Innere Krise treibt die herrschende Klasse zu Krieg

"US-Präsident Joe Biden hielt am Dienstagabend seine jährliche Rede zur Lage der Nation, die wie zu erwarten von Lügen und Selbsttäuschungen strotzte. Die versammelten Kongressmitglieder feierten ihn mit stehenden Ovationen.

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren begann ein US-Präsident seine Rede zur Lage der Nation wieder mit der Außenpolitik. George W. Bush hatte im Jahr 2002 seine Rede zur "Achse des Bösen" gehalten, nachdem die US-Invasion in Afghanistan bereits stattgefunden hatte und der Krieg gegen den Irak bevorstand. Biden sprach jetzt inmitten einer eskalierenden Kampagne gegen Russland wegen der Invasion in der Ukraine.

Die Rede offenbarte in erster Linie, dass die Motive für die Kriegspolitik gegen Russland und den ungeheuren Kriegstaumel der Biden-Regierung und der Medien vor allem in der sozialen und politischen Krise innerhalb der Vereinigten Staaten zu suchen sind.

"Letztes Jahr hat uns Covid-19 getrennt", begann Biden. "Dieses Jahr sind wir endlich wieder zusammen. Heute Abend treffen wir uns als Demokraten, Republikaner und Unabhängige. Aber am wichtigsten ist, dass wir Amerikaner sind." Er schloss seine Rede mit einer spontanen Aussage, die nicht im offiziellen, vom Weißen Haus veröffentlichten Transkript enthalten ist: "Go get him."

[Anm.: In Änderung von Bidens Aussage: "Letztes Jahr hat uns Covid-19 getrennt. Dieses Jahr sind wir endlich wieder vereint im Krieg gegen Russland"]

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3.3.2022 Der Scherbenhaufen der Deeskalation

"Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine erzürnt und desillusioniert uns "Russlandversteher". Aufgeben dürfen wir dennoch nicht.

Der Schock sitzt tief.

Zwei Tage brauchte der Autor dieser Zeilen, um aus der Paralyse herauszukommen. Noch Anfang Dezember hatte er apodiktisch verkündet: "Ich halte es für ausgeschlossen, dass Russland die Ukraine angreift – Punkt." Seine Analyse – und er war nicht der Einzige, der so dachte: Man mag von Putin halten, was man will, aber der russische Präsident ist kein Hasardeur! Als kühl kalkulierender Machtmensch wird er sehr genau Kosten und Nutzen abwägen. Und er weiss: Mit einem Angriff auf die Ukraine kann er sich nur eine blutige Nase holen – ganz abgesehen von den politischen und wirtschaftlichen Folgen einer weltweiten Isolation seines Landes." [...]

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03.03.2022 Welche Rolle spielt "The Great Reset" im gegenwärtigen Geschehen?

The Great Reset scheint nicht nur im Ukraine-Krieg oder beim Corona-"Krieg" eine Rolle zu spielen.

In dieser Ausgabe des Geopolitik- und Imperium-Podcasts wurde Cynthia Chung von der Canadian Patriot Review eingeladen, über das Thema ihrer vierteiligen Serie zu sprechen, die die esoterischen Wurzeln des neuen Zeitalters und des Great Reset beleuchtet. Eugenik spielt darin ebenfalls eine Rolle.

Ich bin bisher davon ausgegangen, Eugenik ("Erbgesundheitslehre", "Erbpflege") sei ein Konzept einiger Irrer, wenngleich die Nazis dieses als Rassenhygiene im grossen Stil umsetzten. Ich weigerte mich bisher jedoch, Eugenik im Rahmen des Great Reset anzuerkennen. Diese Lehre gewinnt in den alternativen Medien jedoch an Schwung.

Im Zuge dieser Serie erinnerte ich mich an die Georgia Guidestones. Ob bzw. inwiefern das seltsame Monument damit einen Zusammenhang hat, weiss ich nicht. Doch die ungeklärten Umstände dieser Steinsäulen erzählen eine merkwürdige Geschichte.

weiterlesen und schauen auf The Canadian Patriot


Die Ukraine und Nazis - Ist da etwas dran?

So verraten die Rechtsextremen ihre Sympathien zu den Nazis

Ukraine auf dem Weg zum Nazi-Staat? Macht und Einfluss ukrainischer Rechtsextremisten in der postmaidanen Politik (I)

Ukraine auf dem Weg zum Nazi-Staat? Macht und Einfluss ukrainischer Rechtsextremisten in der postmaidanen Politik (II)

Mit SS-Symbolen und Hitlergruß


Ukraine On Fire - Film von Oliver Stone

Was stimmt?

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Was spielt sich in der Ukraine ab?

Im Folgenden meine Meinung dazu nach Überdenken der bisherigen Ereignisse (soweit man ihnen denn glauben kann):

Russland hat eine grosse, kriegserprobte Armee und eine kluge Militärführung. Das zeigten z.B. der Tschetschenienkrieg, der Krieg in Syrien, die Abwendung der weissrussischen Revolution im August 2020. Und Russland kennt für die Durchsetzung seiner Interessen kaum Grenzen der Gewalt, wie Bilder aus Grosny, Syrien und jetzt der Ukraine zeigen. Man könnte denken, Russland sei in der Lage, die Ukraine innert Tagen zu überrennen, die Regierung abzusetzen und die Kontrolle zu übernehmen.

Doch der Vorstoss in die Ukraine erscheint trotz der berichteten Gräuel relativ zurückhaltend abzulaufen. So, als würde Russland auf ein Ereignis warten. Doch welches Ereignis?

Putin und Biden haben ihren heissen Telefondraht in Betrieb. Sie sprechen miteinander, lange. Die Welt erfährt nichts über den Inhalt der Gespräche. Für das weitere Verständnis können die folgenden Passagen von Putins Kriegserklärung an die Ukraine wichtig sein. Sie sind deutlich formuliert:

[...] "Es geht darum, Russland selbst vor denen zu schützen, die die Ukraine als Geisel genommen haben"

In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Bürger der Ukraine. Im Jahr 2014 hatte Russland die Pflicht, die Bewohner der Krim und Sewastopols vor denjenigen zu schützen, die Ihr selbst als "Nazis" bezeichnet. Die Menschen auf der Krim und in Sewastopol haben sich für ihr historisches Heimatland, für Russland, entschieden, und wir haben sie dabei unterstützt. Auch hier konnten wir einfach nicht anders handeln.

Bei den heutigen Ereignissen geht es nicht darum, die Interessen der Ukraine und des ukrainischen Volkes zu verletzen. Es geht darum, Russland selbst vor denen zu schützen, die die Ukraine als Geisel genommen haben und versuchen, sie gegen unser Land und seine Bevölkerung einzusetzen." [...]

"Nun ein paar wichtige, sehr wichtige Worte für diejenigen, die von außen versucht sein könnten, sich in das Geschehen einzumischen. Wer auch immer versucht, sich bei uns einzumischen, geschweige denn unser Land und unser Volk zu gefährden, muss wissen, dass die Antwort Russlands sofort erfolgen und zu Konsequenzen führen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben.

Wir sind auf jede Entwicklung der Ereignisse vorbereitet. Alle notwendigen Entscheidungen wurden in dieser Hinsicht getroffen. Ich hoffe, dass ich gehört werde." [...]

Was machen die USA und die NATO? Die USA und die NATO haben sich bisher nicht offen ins Kriegsgeschehen eingemischt. Die USA geben Kredite für Waffen und humanitäre Hilfe von mehr als USD 12 Mia. an die Ukraine. Die USA liefern also nicht direkt Waffen und mischen sich nicht direkt in die Kriegshandlungen ein. Das ist für die USA merkwürdig zurückhaltend.

Was macht Deutschland? Deutschland liefert 1000 Panzerabwehrwaffen und 500 Boden-Luft-Raketen aus den eigenen Bundeswehr-Beständen über Polen in die Ukraine. Damit bringt sich Deutschland direkter als die USA in den Fokus Putins. Deutschland beteiligt sich also direkter am Kriegsgeschehen als die USA und tritt als europäische Kriegspartei auf. Jedes Land, das sich wie Deutschland verhält, tritt als Kriegspartei auf. Deutschland ist das stärkste EU-Land, übertrifft alle im Export, in der Waffenproduktion.
In den letzten Jahren war den Medien jedoch wiederholt zu entnehmen, dass Deutschland eine schwache Armee habe. Warum also verhält es sich so?

Russland weiss, dass die Waffenlieferungen Deutschlands über Polen erfolgen. Weshalb lässt Putin die Transporte deutscher und anderer Waffen von Polen in die Ukraine zu? Wartet er darauf, dass Deutschland - oder ein anderes Land der EU - einen Schritt tut, der es ihm ganz eindeutig ermöglicht, die EU "legal" anzugreifen? Ist dies der Grund für die abwartende Haltung?

Was halten die USA von Europa? Trump hat 2017 gesagt: "Sehen Sie sich die Europäische Union an, die ist Deutschland. Im Grunde genommen ist die Europäische Union ein Mittel zum Zweck für Deutschland." Soll die EU also durch Deutschland aufgerieben werden?

Biden richtet mit seiner Rede von Anfang März alles darauf aus, die NATO in Europa zu stärken und die europäischen "Partner" gegen Russland zu formieren. D.h. Europa soll für die USA als Pufferzone gegen Russland fungieren. Europa könnte für die USA also eine Region für Proxykriege gegen Russland dienen. Das würde die Waffenindustrie befeuern und Russland als Feind fernhalten.

Ein gefügiges, von den USA abhängiges und konsumierendes und militärisch starkes Europa ist für die USA möglicherweise interessant. Auch deshalb, weil die USA gegenwärtig innenpolitisch schwach scheint. So werden die Truppen der USA in Europa gegenwärtig aufgebaut.

In diesem Sinn könnte Biden das Nord Stream 2-Gas-Pipelineprojekt abgebrochen haben, das Europa mit günstigem Erdgas aus Russland versorgt hätte. Dieses Projekt stand kurz vor der Zertifizierung. Die Pipeline ist 1200km lang und hätte Europa jährlich mit nominell 55 Mia. m3 bzw. 63GW Heizwert versorgt. Die Website von Nord Stream 2 existiert nicht mehr (http://nord-stream2.com), der letzte Eintrag auf archive.org zeigt:

 

Nord-Stream2.com

 

Nord Stream 2 sei offiziell pleite, alle Mitarbeitenden seien entlassen. Allerdings wurde die Firma offenbar bisher nicht gelöscht.

Die USA haben bereits angeboten, Europa mit Flüssigerdgas zu beliefern. Dieses Gas stammt zum grössten Teil aus umweltschädlichem Fracking und der Transport wird mittels Schiffen ebenfalls nicht umweltfreundlich abgewickelt. Die Kosten fürs Fracking sind sehr hoch, der Ertrag bedingt durch die bisher tiefen Öl- und Gaspreise jedoch gering bis verlustbringend. Da nun aber der europäische Energiebedarf mit diesem Gas gedeckt werden soll, steigen die Preise für diesen Energieträger an und Fracking wird wieder rentabler. Die USA kann also ihren bisherigen Fördertechniken treu bleiben und die Umwelt weiterhin kurz- oder mittelfristig gewinnbringend zerstören. Das entspricht auch ganz den Lobbyorganisation der fossilen Brennstoffindustrie in den USA.

Wir werden sehen, wohin sich dieser Konflikt bewegt.


15.03.2022 Vom Krieg gegen Covid zur Eskalation des Krieges in der Ukraine – eine Analyse von Fabio Vighi

"Verschiedene Autoren haben sich hier auf tkp.at schon mit den Hintergründen der Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine befasst. Dort herrscht seit mindestens 2014 Krieg in der Ostukraine und im Donbass. Es kam zu zwei Machtwechseln, die die Ukraine an die Nato heranführten. Die EU reagierte, der NATO folgend, sehr scharf mit Sanktionen und als Kriegstreiber. Der Zusammenhang mit der Pandemie wurde immer offensichtlicher."

weiterlesen auf tkp


10.03.2022 US-Staatssekretärin bestätigt Existenz von Laboren zur biologischen Kriegsführung in der Ukraine

"Die Staatssekretärin des Außenministeriums Victoria Nuland erklärte am Dienstag auf die Frage von Senator Marco Rubio (Republikaner, Florida), ob es in der Ukraine chemische oder biologische Waffen gebe, dass dort tatsächlich "biologische Forschungseinrichtungen" existieren.

Sie erwähnte zwar nicht, ob die USA an den Laboren beteiligt seien, lenkte in ihrer Aussage vor dem Außenpolitischen Ausschuss des Senats jedoch schnell zu den Bestrebungen des Außenministeriums über, "zu verhindern, dass diese Forschungsmaterialien den russischen Streitkräften in die Hände fallen." In einem sorgfältig durchchoreografierten Gespräch mit Rubio erklärte sie, wenn es in der Ukraine zu einem Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen käme, sei er "zweifellos" von Russland durchgeführt worden."

weiterlesen auf wsws.org

Russland legt entsprechende Dokumente vor, weiterlesen auf tkp


14.03.2022 Zehn Anzeichen, dass der Krieg in der Ukraine Teil des "Great Reset" ist

Dieser Artikel ist anonym verfasst. Das macht ihn zweifelhaft. Die erwähnten Anzeichen bzw. deren Erklärungen könnten teilweise erfunden bzw. von der "falschen Seite" verfasst worden sein. Dennoch sei er hier zum Nachdenken wiedergegeben.

Deutsche Zusammenfassung der 10 Anzeichen im englischen Artikel auf OffGuardian. Im Originalartikel sind diese zehn Punkte etwas erklärt:

"1. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine führt bereits zu einer beispiellosen Unterbrechung der weltweiten Lieferketten, verschärft die Treibstoffknappheit und führt zu einer chronischen Inflation.

2. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges werden zu einem dramatischen Abbau der weltweiten Arbeitskräfte führen.

3. Der Krieg hat die Abhängigkeit Europas vom russischen Energiesektor erheblich verringert und die zentrale Bedeutung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und der "Netto-Null-Emissionen" gestärkt, die das Herzstück des Great Reset bilden.

4. Die durch den Krieg verursachte Nahrungsmittelknappheit wird der synthetischen Biologie einen großen Segen bringen, da die Konvergenz von digitalen Technologien mit Materialwissenschaft und Biologie den Agrarsektor radikal verändern und die Einführung von pflanzlichen und im Labor gezüchteten Alternativen auf globaler Ebene fördern wird.

5. Der Ausschluss Russlands aus SWIFT (The Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist ein Vorbote eines wirtschaftlichen Reset, der genau die Art von Rückschlag erzeugen wird, die notwendig ist, um große Teile der Weltbevölkerung in ein technokratisches Kontrollnetz einzubinden.

6. Dieser Krieg markiert einen wichtigen Wendepunkt im Streben der Globalisten nach einer neuen, auf Regeln basierenden internationalen Ordnung, die in Eurasien verankert ist.

7. Da die Spekulationen über die langfristigen Auswirkungen des Krieges auf die bilateralen Handelsströme zwischen China und Europa zunehmen, wird der Russland-Ukraine-Konflikt Israel - einen führenden Befürworter des Great Reset - zu noch größerer internationaler Bedeutung verhelfen.

8. Es ist inzwischen allgemein bekannt, dass digitale IDs ein zentraler Bestandteil der Great Reset-Agenda des Weltwirtschaftsforums sind und über Branchen, Lieferketten und Märkte hinweg gestrafft werden sollen, um die 2030-SDGs der Vereinten Nationen voranzubringen und individualisierte und integrierte Dienstleistungen in künftigen Smart Cities zu erbringen.

9. Europa befindet sich direkt in der Schusslinie, wenn ein hybrider Krieg zwischen der NATO und der Achse China-Russland im Gange ist.

10. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Krieges werden so verheerend sein, dass die Regierungen und der öffentliche Sektor eine erhebliche Injektion von privatem Kapital benötigen werden, um die Finanzierungslücke zu schließen."


14.03.2022 Anzeichen, dass der Krieg Teil des "Great Reset" ist

"Während des Krieges ist man ordentlich abgelenkt. Das große Ganze zu sehen, wird noch schwieriger. Doch womöglich ist der "Great Reset" nur in eine neue Phase eingetreten, und zwar in die des Krieges. Der Krieg in der Ukraine wird die globale Wirtschaft nachhaltig beschädigen und an einigen Stellen dürften sie ganz im Sinne der "Build Back Better" Agenda genutzt werden können. Anzeichen, warum der Krieg optimal für den "Great Reset" ist."

Teil 1 auf tkp

Teil 2 auf tkp


Daniele Ganser zur weltpolitischen Lage: "Das ist jetzt eine Zeitenwende"

"Dr. Daniele Ganser ist einer der bekanntesten und renommiertesten Schweizer Historiker. Er beschäftigt sich auch mit Friedensforschung und steht der globalen Corona-Inszenierung skeptisch gegenüber. Er gilt vor allem als Experte auf dem Gebiet der Geopolitik. Seit Jahren publiziert er zu den völkerrechtswidrigen Militäraktionen der NATO und zu verdeckten Operationen der US-amerikanischen Geheimdienste. Sein Buch über die Hintergründe der Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 führten zu einer großen Kontroverse. Gerne wird er von den Mainstream-Medien als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert, obwohl die von ihm gesammelten Fakten unwiderlegt sind. Mit Blick auf die Ukraine stellt er fest, dass Putins Invasion illegal ist. Ihr vorausgegangen sei jedoch der ebenso illegale und gewalttätige Putsch der Amerikaner im Jahr 2014. Vor allem habe auch die NATO-Osterweiterung zu einer Eskalation der Situation geführt.

Bernhard Riegler hat mit Ganser über diesen Staatsstreich, die aktuelle Medienberichterstattung und die globalen Machtallianzen gesprochen. Für Ganserer haben die Verschiebungen der letzten Zeiten einen epochalen Charakter. Man müsse jetzt alles tun, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern. Ganser rät den Menschen aber, sich trotz allem nicht irre machen und in Angst versetzen zu lassen."

Link zum Video bei AUF1


Ukrainian Agony - Der verschwiegene Krieg (vom 17.12.2015)

"Der Film basiert auf persönlichen Erlebnissen eines deutschen Kriegsreporters und spiegelt seine Sicht der Ereignisse wider."

Link zum Film


23.03.2022 Pentagon Drops Truth Bombs to Stave Off War With Russia

(Das Pentagon lässt Informationen durchsickern, um den Krieg mit Russland zu verhindern)

Englischer Originalartikel auf consortiumnews.com

Deutsche Übersetzung:

AKTUALISIERT: Durchgesickerte Berichte aus dem Pentagon haben enthüllt, wie die Mainstream-Medien über das Verhalten Russlands im Ukraine-Krieg berichten, um der Propaganda entgegenzuwirken, die die NATO in den Konflikt hineinziehen soll, schreibt Joe Lauria.

Das Pentagon befindet sich in einem folgenschweren Kampf mit dem US-Außenministerium und dem Kongress, um eine direkte militärische Konfrontation mit Russland zu verhindern, die die unvorstellbaren Schrecken eines Krieges auslösen könnte.

Präsident Joe Biden befindet sich mitten in diesem Kampf. Bisher hat er sich auf die Seite des Verteidigungsministeriums gestellt und erklärt, es könne keine NATO-Flugverbotszone über der Ukraine geben, um russische Flugzeuge zu bekämpfen, denn "das hieße Dritter Weltkrieg, okay? Lasst uns das klarstellen, Leute. Wir werden den dritten Weltkrieg nicht in der Ukraine führen".

"Präsident Biden hat klar gesagt, dass die US-Truppen in der Ukraine nicht gegen Russland kämpfen werden, und wenn man eine Flugverbotszone einrichtet, muss man, um diese Flugverbotszone durchzusetzen, russische Flugzeuge angreifen. Und das wiederum würde uns in einen Krieg mit Russland führen", sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Anfang des Monats. (Der Plan der Regierung ist es, die russische Regierung durch einen Aufstand am Boden und einen Wirtschaftskrieg zu stürzen, nicht durch eine direkte militärische Auseinandersetzung).

Der Druck auf das Weiße Haus seitens einiger Mitglieder des Kongresses und insbesondere der Presse ist jedoch unerbittlich, die NATO rücksichtslos direkt in den Krieg einzubeziehen. Außenminister Antony Blinken, der zunächst erklärte, die NATO habe "grünes Licht" für die Entsendung von Flugzeugen aus Polen in die Ukraine gegeben, musste einen Rückzieher machen und lehnt nun jede Flugverbotszone unter Beteiligung der NATO ab. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, unterstützten ebenfalls das Vorhaben der polnischen Flugzeuge, das vom Pentagon abgelehnt wurde, weil es "zu einer erheblichen russischen Reaktion führen könnte, die die Aussichten auf eine militärische Eskalation mit der NATO erhöhen könnte", so Pentagon-Sprecher John Kirby.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij, der in den westlichen Medien als virtueller Superheld gefeiert wird, schwankt zwischen seiner Bereitschaft, mit Russland über eine Friedenslösung zu verhandeln, und der Aufforderung an die NATO, "den Luftraum über der Ukraine zu schließen", die er am Freitag erneut aussprach. Um sein Land zu retten, scheint er bereit zu sein, die ganze Welt in Gefahr zu bringen.

In der Zwischenzeit berichten westliche Medien, die sich fast ausschließlich auf ukrainische Quellen stützen, dass Russland den Krieg verliert, dass seine Militäroffensive "ins Stocken geraten" ist und dass es aus Frustration absichtlich Zivilisten angreift und Städte dem Erdboden gleichmacht.

Biden hat sich auf diesen Teil der Geschichte eingelassen und den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen "Kriegsverbrecher" genannt. Er sagte auch, dass Russland einen chemischen Angriff unter "falscher Flagge" plane, um ihn der Ukraine anzulasten.

Doch am Dienstag unternahm das Pentagon den mutigen Schritt, Reportern zwei Berichte zukommen zu lassen, die diesen Erzählungen widersprechen. "Russlands Verhalten in dem brutalen Krieg erzählt eine andere Geschichte als die weithin akzeptierte Ansicht, dass Wladimir Putin darauf aus ist, die Ukraine zu zerstören und der Zivilbevölkerung maximalen Schaden zuzufügen - und es enthüllt den strategischen Balanceakt des russischen Führers", berichtete Newsweek in einem Artikel mit dem Titel "Putins Bomber könnten die Ukraine verwüsten, aber er hält sich zurück. Hier die Gründe."

Der Artikel zitiert einen ungenannten Analysten der Defense Intelligence Agency (DIA) des Pentagon mit den Worten: "Das Herz von Kiew wurde kaum berührt. Und fast alle Langstreckenangriffe waren auf militärische Ziele gerichtet".

Ein pensionierter Offizier der US-Luftwaffe, der jetzt als Analyst für einen Auftragnehmer des Pentagon arbeitet, fügte hinzu: "Wir müssen das tatsächliche Verhalten Russlands verstehen. Wenn wir uns nur einreden, dass Russland wahllos bombardiert oder dass es nicht mehr Schaden anrichtet, weil sein Personal der Aufgabe nicht gewachsen ist oder weil es technisch ungeschickt ist, dann sehen wir den wahren Konflikt nicht."

In dem Artikel heißt es:

"Seit dem vergangenen Wochenende hat Russland in 24 Tagen des Konflikts etwa 1.400 Einsätze geflogen und fast 1.000 Raketen abgefeuert (im Gegensatz dazu flogen die Vereinigten Staaten am ersten Tag des Irak-Krieges 2003 mehr Einsätze und verschossen mehr Waffen). ...

Bei einem Teil dieser Angriffe wurden zivile Einrichtungen beschädigt und zerstört und unschuldige Zivilisten getötet und verletzt, aber das Ausmaß von Tod und Zerstörung ist im Vergleich zu Russlands Kapazitäten gering.

Ich weiß, es ist schwer zu glauben, dass das Gemetzel und die Zerstörung viel schlimmer sein könnten als es ist", sagt der DIA-Analyst. Aber das ist es, was die Fakten zeigen. Das deutet zumindest für mich darauf hin, dass Putin nicht absichtlich Zivilisten angreift, dass er vielleicht darauf bedacht ist, den Schaden zu begrenzen, um einen Ausweg für Verhandlungen zu finden."

Ein zweiter pensionierter Offizier der U.S. Air Force sagt:

"Ich bin frustriert über die derzeitige Darstellung, dass Russland absichtlich Zivilisten ins Visier nimmt, dass es Städte zerstört und dass es Putin egal ist. Eine solche verzerrte Sichtweise steht einer Beendigung des Krieges im Wege, bevor es zu einer echten Katastrophe kommt oder sich der Krieg auf das übrige Europa ausweitet. Ich weiß, dass in den Nachrichten immer wieder behauptet wird, dass Putin Zivilisten ins Visier nimmt, aber es gibt keinen Beweis dafür, dass Russland dies absichtlich tut. Ich würde sogar sagen, dass Russland Tausende von Zivilisten mehr töten könnte, wenn es das wollte."

Diese Quellen aus dem Pentagon bestätigen, was Putin und das russische Verteidigungsministerium die ganze Zeit gesagt haben: dass Russland nicht "blockiert", sondern einen methodischen Kriegsplan ausführt, um Städte einzukreisen, humanitäre Korridore für die Zivilbevölkerung zu öffnen, die zivile Infrastruktur wie Wasser, Strom, Telefon und Internet intakt zu lassen und zu versuchen, so viele zivile Opfer wie möglich zu vermeiden.

Bis zu diesen undichten Stellen im Pentagon war es schwierig zu bestätigen, dass Russland die ganze Wahrheit sagt und dass die Medien nur die von der ukrainischen Werbemaschinerie erfundenen Märchen veröffentlichen.

Keine Beweise für Chemikalien

Das Pentagon wird auf die Probe gestellt, wenn es in der Ukraine zu einem Angriff mit chemischen Waffen kommt. Biden sagte, dass Russland einen "hohen Preis" zahlen würde, aber wer der Täter sein würde, ist möglicherweise unklar. Wer auch immer hinter einem solchen Angriff stecken mag, die Rufe nach direkten Militäraktionen werden in den US-Medien, im Kongress und vielleicht auch intern im Außenministerium mit Sicherheit lauter werden.

Der zweite Mainstream-Artikel untergräbt Bidens dramatische Warnung direkt. Reuters berichtet: "Die Vereinigten Staaten haben noch keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden russischen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen in der Ukraine gesehen, aber sie beobachten die Informationsströme genau, sagte ein hoher US-Verteidigungsbeamter."

Er zitierte den Pentagon-Beamten mit den Worten: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass in dieser Hinsicht derzeit etwas unmittelbar bevorsteht." Weder die New York Times noch die Washington Post veröffentlichten den Reuters-Artikel, der in dem eher obskuren U.S. News and World Report erschien.

[...]

31.03.2022 Dieser Krieg muss enden. Jetzt!

Krieg – noch immer und immer schlimmer. Längst schon werden nicht mehr wie am Anfang nur strategische Ziele bombardiert; längst schon werden Häuser angegriffen, Theater, Schulen und Krankhäuser. Mariupol, die einst blühende, vibrierende Stadt, liegt weitgehend in Schutt und Asche. Millionen von Menschen sind auf der Flucht, Familien zerrissen, Kinder alleine, Eltern in Bunkern oder U-Bahnschächten. Sie alle eint die Angst.

Es ist nötig, dass wir darüber sprechen und nachdenken: Wie konnte es zu diesem Krieg kommen? Wie kommen wir daraus? Ein Blick auf die Ukraine, auf Russland, auf den Westen und auf Europa.

Videovortrag "Stimmen zur Zeit" vom Goetheanum


3.4.2022: Rubelgas: die neue ressourcenbasierte Reservewährung der Welt

"Rubelgas ist die Rohstoffwährung du jour, und sie ist nicht annähernd so kompliziert, wie die NATO vorgibt. Wenn Europa Gas will, braucht es nur seine Euros auf ein russisches Konto in Russland zu überweisen.

Saddam, Gaddafi, Iran, Venezuela – sie alle haben es versucht, konnten es aber nicht tun. Aber Russland befindet sich auf einer ganz anderen Ebene.

Das Schöne an dem von Moskau angewandten geoökonomischen Jujitsu, das das Spiel verändert und Gas gegen Rubel tauscht, ist seine absolute Einfachheit.

Das Präsidialdekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin über neue Zahlungsbedingungen für Energieprodukte wurde vom Westen verständlicherweise missverstanden. Die russische Regierung fordert nicht gerade eine einfache Bezahlung für Gas in Rubel. Moskau möchte, dass die Zahlungen bei der Gazprombank in Russland in der Währung seiner Wahl erfolgen und nicht auf ein Gazprom-Konto bei einem Bankinstitut in einer westlichen Metropole.

Das ist die Quintessenz von weniger ist mehr Raffinesse. Die Gazprombank verkauft die von ihren Kunden an der Moskauer Börse eingezahlten Fremdwährungen – Dollar oder Euro – und schreibt sie verschiedenen Konten in Rubel innerhalb der Gazprombank gut.

In der Praxis bedeutet dies, dass Fremdwährungen direkt nach Russland geschickt und nicht in einer ausländischen Bank angesammelt werden sollten, wo sie leicht als Geiseln gehalten oder sogar eingefroren werden können.

Alle diese Transaktionen sollten von nun an an eine russische Gerichtsbarkeit überwiesen werden – so wird das Risiko einer Unterbrechung oder völligen Blockierung der Zahlungen ausgeschlossen.

Es ist kein Wunder, dass der unterwürfige Apparat der Europäischen Union (EU), der im Namen der Interessen Washingtons aktiv an der Zerstörung seiner eigenen Volkswirtschaften beteiligt ist, intellektuell nicht in der Lage ist, die komplexe Angelegenheit des Umtauschs von Euro in Rubel zu verstehen.

Gazprom erleichterte die Sache an diesem Freitag, indem es offizielle Mitteilungen an seine Partner im Westen und in Japan schickte."

weiterlesen auf uncutnews

Englischer Originalartikel auf The Cradle


8.4.2022: Kurs des Rubels

Die Anstrengungen der USA und der EU, den Russischen Rubel dauerhaft zu entwerten, ist gescheitert:

Rubelkurs, Entwertung gescheitert

Grafik aus finanzen.ch


Warum steigt der Rubel?

Bericht der Berliner Zeitung

Bericht aus tagesschau.de

Bericht aus rt.de


30.03.2022 Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold

Podcast: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold aus rt.de


9.4.2022: Satellitenbilder von Butscha: Das Pentagon hat keine eigenen Erkenntnisse über das angebliche Massaker

Einleitender Kommentar: In den westlichen Leitmedien wird in den letzten Tagen einhellig über Russlands Massaker an Zivilisten in Bucha und anderswo berichtet. Der folgende Artikel wirft ein anderes Licht auf die Situation. Was stimmt?

"Es passiert immer wieder, dass die Medien Satellitenbilder als angebliche Beweise für irgendwelche Gräueltaten anführen. So ist es auch dieses Mal im Falle des angeblichen Massakers von Butscha, aber das Pentagon hat keine eigenen Erkenntnisse.

Die Satellitenbilder

Wenn man dem Narrativ des Westens folgt, dann haben russische Soldaten Mitte März ein Massaker in Butscha angerichtet und die Leichen wurden am 3. April – immer noch auf der Straße liegend – der Öffentlichkeit präsentiert. Butscha ist eine Kleinstadt mit etwa 30.000 Einwohnern und es ist die Rede etwa 300 Toten, von denen viele angeblich seit Wochen auf den Straßen liegen.

Da das merkwürdig ist und die Frage aufwirft, warum deren Verwandte die Leichen nicht geborgen haben und weil auch die russische Armee die Leichen schon aus Eigennutz (man bedenke die von verwesenden Leichen ausgehende Seuchengefahr) entfernt hätte, sind im Anschluss Satellitenbilder präsentiert worden, die angeblich vom 19. und 21. März sind und die Leichen in den Straßen zeigen sollen. Die Bilder stammen nicht vom Pentagon, sondern von der Firma Maxar Technologies. Aber wenn die Sache so offensichtlich ist und schon Mitte März so offensichtlich gewesen ist, dann fragt man sich, warum das Massaker nicht früher gemeldet worden ist."

weiterlesen auf Anti-Spiegel


04.04.2022 Das Bemühen, den Ukraine-Krieg zu verstehen

Zum englischen Originalartikel von Craig Murray

--- Beginn der Übersetzung

"Wie sehr wir uns auch bemühen, sachlich und logisch zu denken, unser Denken wird von unseren eigenen Erfahrungen, unserem Hintergrundwissen und den daraus resultierenden Annahmen beeinflusst. Bei der Diskussion über die Ukraine - die verständlicherweise große Leidenschaften weckt - möchte ich Ihnen einige der Erfahrungen erläutern, die mein eigenes Denken beeinflussen.

Ich beginne mit meiner Kindheit, in der mein Weltbild ziemlich fest verankert war. Die meiste Zeit meines jungen Lebens verbrachte ich bei meinen Großeltern mütterlicherseits in Norfolk. In dem Gästezimmer, in dem ich schlief, standen unter dem Bett Kartons voller Zeitschriften, die ich als eifriger zehnjähriger Leser regelrecht verschlang. Dazu gehörten große Exemplare von The War Illustrated und The Boy's Own Paper.

The War Illustrated war eine Wochenzeitschrift, die sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg erschien und die wichtigsten Ereignisse der Woche mit Geschichten, Fotos und Zeichnungen darstellte. Dies war die Kollektion für den Zweiten Weltkrieg. Sie war manchmal bemerkenswert nüchtern - ich erinnere mich noch an den Bericht über die Versenkung der HMS Prince of Wales und eines Begleitschiffes durch japanische Flugzeuge, von denen das Magazin irgendwie Luftaufnahmen hatte.

Aber in der ersten Zeit des Krieges, dem so genannten "falschen Krieg", als noch nicht viel passierte, konzentrierte sich die Zeitschrift sehr stark auf den heldenhaften finnischen Widerstand gegen Stalins Russland im Winterkrieg. Jede Woche gab es Fotos von heldenhaften Finnen in weißer Winterkleidung mit Kapuze vor weißem Schneehintergrund und Geschichten darüber, wie sie auf Skiern sowjetische Panzerkonvois auf- und abfuhren, sie zerstörten und einen massiv überlegenen Gegner inmitten von Seen und Wäldern zurückhielten. Nachdem ich viele Wochen lang die Zeitschriften durchgelesen hatte, fühlte ich mich mit der Mannerheim-Linie und diesen großen, tapferen Finnen vertraut, deren einzelne Geschichten von großer Kühnheit ich aufsaugte (kein Wortspiel beabsichtigt).

Nachdem ich diesen Absatz geschrieben hatte, las ich übrigens diesen Artikel im Guardian über ukrainische Quad-Patrouillen im Schnee und in den Wäldern, die russische Panzer mit Drohnen ausschalten. Inhaltlich und von der Zielsetzung her ist das wirklich identisch mit den Geschichten über die finnischen Skipatrouillen, nur eben mit moderner Technik.

Plötzlich, von einer Ausgabe zur nächsten, waren die Finnen keine Helden mehr, sondern böse Nazis, und die Mannerheim-Linie war nun definitiv so deutsch, wie sie klingt. Außerdem war der böse kommunistische Tyrann Stalin, der eine Armee nach der anderen erfolglos gegen die Finnen losgeschickt und seine eigenen Befehlshaber hingerichtet hatte, plötzlich ein liebenswürdiger, weiser Stalin, wenn auch etwas langsamer. Für mich als Zehnjährigen war dieser Übergang nur schwer zu begreifen, und da ich mich nun romantisch für die finnische Sache engagierte, war ich ziemlich von den Socken. [...]"

hier die Übersetzung weiterlesen


24.5.2022: Bewaffnete Heuchelei

Es gibt wirklich kein Wort dafür. "Bonanza" trifft es kaum. Glücksfall? In Anbetracht des Themas nicht angemessen. Den Jackpot knacken? Nun, ungenau wäre es nicht, soviel ist sicher.

In jüngster Zeit haben die USA noch nie so viele Waffen an ein anderes Land geliefert wie in der letzten Woche an die Ukraine. Ende letzter Woche hat der Kongress ein Hilfspaket in Höhe von 40 Milliarden Dollar abgesegnet, 7 Milliarden Dollar mehr, als selbst Präsident Biden gefordert hatte. Etwa 60% davon sind für "Sicherheitshilfe" bestimmt, d. h. für Waffen aller Art, von Panzerabwehrraketen und Drohnen bis hin zu Haubitzen mit großer Reichweite. Diese Zahlen lassen die Länder, denen die USA im Jahr 2021 militärische Unterstützung gewährten, sofort in den Schatten stellen und machen die Ukraine zum größten Empfänger amerikanischer Militärhilfe seit Jahrzehnten. Wie die Washington Post kürzlich schrieb, ist die Ukraine in den letzten Monaten "zum weltweit größten Empfänger von US-Sicherheitshilfe geworden und erhält 2022 mehr, als die Vereinigten Staaten jemals in einem einzigen Jahr an Afghanistan, Irak oder Israel gezahlt haben."

Und noch etwas: Dies könnte nur der Anfang eines Konflikts sein, der sich im Herzen Europas abspielt und dessen Ende nicht absehbar ist. Was auch immer Sie von diesem Krieg halten, warum erheben Sie nicht ein Glas auf seine unmittelbaren Gewinner? Und nein, ich meine weder Russland, dessen Militär in immer desaströserer Verfassung ist, noch die Ukraine, in der ein erschütternder Prozentsatz der Bevölkerung nicht einmal mehr in den eigenen vier Wänden lebt und deren Wirtschaft dezimiert ist. Ich dachte eigentlich an die einzigen offensichtlichen Jackpot-Gewinner in diesem andauernden Desaster, den militärisch-industriellen-kongressiven Komplex und insbesondere, wie TomDispatch-Stammgast und Pentagon-Experte William Hartung heute eindrucksvoll deutlich macht, unsere größten waffenproduzierenden Unternehmen. Sie sind auf einem Höhenflug, einem Run auf unser Geld, den er nur allzu traurig in den Kontext eines Planeten stellt, der kaum einen weiteren Krieg braucht.

Zum englischen Originalartikel auf TomDispatch


06.07.2022 "Verschwörungstheorie" doch wahr: USA bestätigen ukrainische Biolabore

Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs erklärten System-Medien, dass es dort keine "Biolabore" geben würde. Sogar der ARD-Tagesschau "Faktenfinder" titelte: "Desinformation über Biolabore in der Ukraine" und schrieb diesbezüglich von bloßen "Gerüchten". Doch nun der Paukenschlag: Das Pentagon selbst veröffentlichte jüngst Informationen über solche "speziellen Einrichtungen" in der Ukraine, die von den USA "unterstützt" werden. An was aber wird dort tatsächlich geforscht? Und warum wollte man das unbedingt vertuschen?

Videobericht bei auf1.tv


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