
Beim Venezuela-Deal redet niemand vom Klima. Nur von günstigerem Benzin oder US-Kolonialismus. Doch das Öl muss im Boden bleiben.
Zusammenfassung der folgenden drei Berichte aus The Guardian:
World’s oceans hit hottest temperature on record in August
Biggest El Niño for a century forecast to bring UK more autumn rain and storms
‘Supersizing before our eyes’: UN warns of record El Niño approaching
Dieser Bericht fasst die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Warnungen der drei Artikel des Guardian sowie weiteren Quellen zusammen. Er dokumentiert die beispiellose Erwärmung der Ozeane und die Entwicklung eines aussergewöhnlich starken El-Niño-Ereignisses, das die globale Klimakrise weiter verschärft.
1. Rekordtemperaturen der Weltmeere
Im August 2026 wurde ein neuer, besorgniserregender Rekord für die globale Oberflächentemperatur der Ozeane aufgestellt. Am 22. August erreichte die durchschnittliche Temperatur der weltweiten Ozeane ausserhalb der Polargebiete 21,1 °C und übertraf damit den vorherigen Rekord von 21,09 °C aus dem März 2024.
Besonders bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieses Rekords. Normalerweise erreichen die Ozeantemperaturen ihren Höhepunkt im März oder April nach dem Ende des südlichen Sommers. Dass der Rekord nun im August gebrochen wurde, unterstreicht die ausserordentliche und beispiellose Wärme, die sich in den Ozeanen ansammelt.
Diese Erwärmung ist eine direkte Folge des Klimawandels: Mehr als 90 % der durch Treibhausgase zurückgehaltenen zusätzlichen Wärme werden von den Ozeanen aufgenommen. Die Folgen sind gravierend: Sie führen zu Meeresspiegelanstieg, verstärken extreme Wetterereignisse und setzen die Meeresökosysteme sowie die Küstenbewohner enormem Stress aus. Die Zahl der Tage mit marinen Hitzewellen hat sich seit den frühen 1990er Jahren weltweit mehr als verdreifacht.
2. Das "Super-El-Niño"-Ereignis von 2026
Die Rekord-Ozeantemperaturen werden massgeblich durch ein sich rasant entwickelndes El-Niño-Ereignis verstärkt, das als das stärkste seit mindestens einem Jahrhundert, wenn nicht seit über 1000 Jahren, eingestuft wird. Fachleute sprechen von einem „Super-El-Niño“ oder gar einem "Godzilla-Ereignis".
Dimensionen und Prognosen
Dieses "supersize" El-Niño hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf der ganzen Welt, die sich in den kommenden Monaten noch verschlimmern werden.
Globale Auswirkungen
Regionale Auswirkungen
4. Wissenschaftliche Bewertung und Handlungsaufruf
Die internationale Wissenschaftsgemeinschaft zeigt sich tief besorgt über diese Entwicklungen. Die Ereignisse werden als alarmierendes Signal für den sich beschleunigenden Klimawandel gewertet und die Versäumnisse beim Klimaschutz werden immer deutlicher.
5. Fazit
Die im August 2026 gemessenen Rekord-Ozeantemperaturen und das sich entwickelnde "Super-El-Niño" sind keine isolierten Naturphänomene. Sie sind die sich beschleunigende und gefährliche Realität eines Planeten, dessen Erdsystem durch den Klimawandel aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die bevorstehenden Monate und das Jahr 2027 werden mit hoher Wahrscheinlichkeit neue, erschütternde Klimarekorde aufstellen und weltweit extremste Wetterbedingungen, Ernteausfälle und humanitäre Krisen mit sich bringen. Die wissenschaftlichen Warnungen sind eindeutig und unterstreichen die akute Notwendigkeit für sofortiges, entschlossenes globales Handeln, um die Erderwärmung zu begrenzen und die Widerstandsfähigkeit der am stärksten gefährdeten Gemeinschaften zu stärken.
Ohne Transparenz gibt es kein Vertrauen
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"Die Verpflichtung zum Widerstand beginnt dort, wo man erstens das Verbrechen und den Katastrophenweg erkennt, und zweitens die Möglichkeit hat, etwas dagegen zu tun" (Kurt Sendtner)
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Reden und diskutieren wir mit Andersdenkenden - Setzen wir uns für unsere Anliegen ein - Demonstrieren wir - Seien wir Ungehorsam - Handeln wir friedlich.