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Wozu diese Website? Weshalb entstand sie?

Nach verschiedenen Gesprächen merke ich, dass ich meine Motivation zur Erstellung dieser Website klarer darstellen will.

Auslösend war der Covid-19-Lockdown in der Schweiz und anderswo. Ich konnte die Massnahmen des Bundesrates nicht nachvollziehen, weil ausser unbrauchbaren Infektions- und Sterbezahlen keine aussagekräftigen Informationen flossen. D.h. die Massnahmen waren für mich nicht nachvollziehbar. Das sind sie bis heute nicht.

Nach einigen Tagen des Lockdowns begannen sich ernsthafte und ernstzunehmende Fachleute v.a. in Deutschland und USA mit dieser Situation zu beschäftigen. Und in den Gerüchteküchen begann es zu brodeln. Das geschieht, wenn keine Transparenz vorliegt.

Nebst abstrusen und unbegründeten Behauptungen entwickelten sich differenzierte und sachliche Auseinandersetzungen, Argumentationen und Folgerungen betreffend dem Virus, den Regierungsmassnahmen, den Folgen der Massnahmen, usw. Eine relevante Auseinandersetzung der Regierung mit den KritikerInnen blieb bis heute aus. Eine Aufarbeitung ist seitens der Politik nicht in Sicht.

Nach Mitte März 20 begann ich mich über zahlreiche Artikel aus den Massenmedien zu wundern, weil mir deren Respektlosigkeiten, die fehlenden Recherchen, Pauschalverdächtigungen und -verurteilungen anlässlich der Mahnwachen und Kritiken auffielen.

Für mich wurde offensichtlich, dass die Leitmedien zu Systemmedien geworden sind, welche die Massnahmen des Bundesrates unkritisch, fraglos, ohne Recherchen transportierten und gebetsmühlenartig wiederholten.

Das war der Moment, an dem ich mich entschied, diese Webseite aufzubauen, die absichtlich und hauptsächlich "andere" Stimmen sammelt und damit eine differenziertere Sichtweise ermöglicht.

Ich halte es nach wie vor für dringend notwendig, dass der Bundesrat, das BAG und das Parlament offen kommunizieren und sich mit der Kritik offen auseinandersetzen. Auch dies fand bis heute (29.8.22) nicht statt.

Tatsächlich wurde die Gesellschaft in den letzten Jahren in enormem Tempo radikalisiert, einerseits durch die Superreichen und die Mächtigen mit Hilfe der PolitikerInnen und Massenmedien. So dass ich heute den folgenden Artikel anfüge, der die Situation auf den Punkt bringt und heute so aktuell ist wie eh:

Solidarität statt Wohltätigkeit - Gegenseitige Hilfe für Mobilisierung und Überleben. Von Dean Spade

(Im Folgenden eine Übersetzung aus einem Auszug aus dem englischen Originaltext. Er ist auch hier zu finden.)

Herrschaftssysteme schaffen Wege, um die Unzufriedenheit so zu kanalisieren, dass sie für diese Systeme nicht bedrohlich sind.

Wir werden ermutigt, unsere Beschwerden auf die Art und Weise vorzubringen, die am wenigsten störend und am vorteilhaftesten für die bestehenden Verhältnisse ist. Wählen gehen, Klagen einreichen, Geld für Dinge spenden, die uns am Herzen liegen und die ordnungsgemäss als gemeinnützige Organisationen registriert sind, Leserbriefe schreiben, unsere Ansichten in den sozialen Medien posten und vielleicht gelegentlich an einer genehmigten Demonstration teilnehmen, die von Polizisten flankiert wird und den Verkehr nicht stört - das sind Formen der Meinungsverschiedenheit (im Gegensatz zum Ungehorsam), die tolerierbar sind und die bestehenden Vereinbarungen meist nicht stören.

Einige dieser Dinge können als Taktik im Rahmen grösserer Strategien zur Umgestaltung eingesetzt werden, aber für sich allein genommen ist es unwahrscheinlich, dass sie eine wesentliche Änderung der bestehenden Verteilung von Wohlstand und Gewalt bewirken. Die meisten dieser bewährten Methoden, ihre Besorgnis zum Ausdruck zu bringen, sind darauf ausgerichtet, zu den Arten von begrenzten politischen und gesetzlichen Reformen zu führen, die im vorherigen Abschnitt dieses Artikels kritisiert wurden. Die meisten Menschen können sich jedoch nicht vorstellen, ihre Besorgnis auf andere Weise als auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Die zentrale nationale Fiktion der USA über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, die Geschichte, dass der Rassismus durch die Bürgerrechte behoben worden sei, schreibt auch die Geschichte der Widerstandsbewegungen um, einschliesslich jener der Bürgerrechtsbewegung, um uns zu sagen, dass genehmigte Taktiken die richtigen und effektiven sind und waren, um Bedenken zu lösen."

Zur Website von Dean Spade

Kommentar: Das kann heissen, dass die oben beschriebenen "genehmigten Taktiken" den betreffenden Systemen nützen und damit das Gegenteil von dem bewirken, was die "Protestierenden" tatsächlich erreichen wollen*). Hierauf hat wiederum die Propaganda einen enormen Einfluss; sie spaltet die Meinungen, vernebelt die "Wirklichkeit" und lenkt die Aufmerksamkeit der Massen auf Bereiche abseits der tatsächlichen heissen Themen. Damit lenken die Systeme die Kräfte der Massen in falsche Richtungen.

Die Vorstellung, die Systeme (Konzerne, reiche und mächtige Individuen und Stiftungen, Regierungen, usw.) "machen ihre Sache schon recht" und "es kann ja nicht sein, dass wir von ihnen an der Nase herumgeführt werden" wirklichkeitsfremd und naiv. Dies insbesondere in den USA, über die Dean Spade schreibt. Doch in anderen Ländern, wie z.B. der Schweiz, ist das ähnlich und weitere Tendenzen in dieser Richtung sind feststellbar. Denn Europa ist von den USA abhängig und die USA verfolgen ganz klare imperialistische Ziele (Links bei Le Monde diplomatique).

Dean Spade, der selber Jurist ist, spricht in einem Vortrag davon, dass die juristischen Fakultäten in den USA in Wirklichkeit Polizeischulen seien, welche die Studierenden indoktrinieren, die vorherrschenden Strukturen und Systeme zu internalisieren, Richterbeschlüsse auswendig zu lernen, in ihrem Rahmen zu handeln, usw. Damit leisten diese Fakultäten nichts, was die Gemeinschaft weiterbringen oder befreien kann, sondern brutalisieren und versklaven sie und stützen die herrschenden Systeme und Strukturen, Geld und Macht.

*) z.B. haben die riesigen Proteste gegen die US-Polizei, rassistisch und ungerechtfertigt gewalttätig und todbringend gegen Schwarze zu handeln, zum Einsatz von Bodycams geführt, mit dem Argument, damit könne man die Täter im Polizeikorps überführen. Mit dem Ergebnis, dass die Aufnahmen dieser Kameras nun hauptsächlich gegen Demonstrierende eingesetzt werden.


"Wenn du überredet, ermahnt,
unter Druck gesetzt, belogen,
durch Anreize gelockt, gezwungen,
gemobbt, blossgestellt, beschuldigt,
bedroht, bestraft und
kriminalisiert werden musst...

Wenn all dies als notwendig erachtet wird,
um deine Zustimmung zu erlangen -
kannst du absolut sicher sein, dass das,
was angepriesen wird,
nicht zu deinem Besten ist."

Ian Watson (?)


Ich versuche, nebst Covid-19 auch zu anderen Themen "Stoff" zu sammeln. Dabei erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit - dazu reichen meine Mittel und die verfügbare Zeit nicht.

Ich behaupte nicht, dass die folgenden Seiten die "richtigen" Informationen enthalten. Die Möglichkeit, Drittinformationen auf ihre "Richtigkeit" zu prüfen, ist selten erschöpfend möglich.

Also bitte denken Sie daran, dass die Informationen, an die man glaubt, eben auf "Glauben" beruhen. Und das betrifft den allergrössten Teil der konsumierten Medien und damit auch das, was auf dieser Website zu finden ist.

Frohes Denken.


Ich danke allen für ihre Beiträge und Hinweise zum Inhalt dieser Website.

Reden und diskutieren wir mit Andersdenkenden - Setzen wir uns für unsere Anliegen ein - Demonstrieren wir - Seien wir Ungehorsam - Handeln wir friedlich.