
Eine internationale Forschendengruppe untersuchte die Auswirkungen der vier gebräuchlichsten Chemikalien im Lebensmittelsystem.
Synthetische Chemikalien gefährden Gesundheit und Umwelt und kosten jährlich Billionen Dollar. Das ist das Ergebnis der im Dezember veröffentlichten Studie «Invisible Ingredients» (unsichtbare Zutaten), die sich mit den vier häufigsten synthetischen Chemikalien im Lebensmittelsystem befasst. Bisphenole, Pestizide, PFAS und Phthalate haben demnach schwerwiegenden Folgen für Mensch und Natur.
Entkommen kann man ihnen kaum, selbst dann nicht, wenn man sein Gemüse pestizidfrei selbst anbaut und die Kuh von Hand melkt. Ob Phthalate als Weichmacher in Plastikhandschuhen, PFAS im Boden und in der Pfanne, Bisphenole in der Wasserleitung oder Chemikalien in Plastikboxen – sie finden sich überall, sogar in der Luft. Werden Lebensmittel im industriellen Rahmen produziert und verarbeitet, gibt es natürlich ein paar Verschmutzungsquellen mehr: Förderbänder, Melkmaschinen, Plastikfolie, Dichtungen und Pizzakartons zum Beispiel.
3 Billionen Dollar Schaden jedes Jahr [...]
Ohne Transparenz gibt es kein Vertrauen
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